Anni Freiburgbärin von Huflattich

Mit der Bestie auf DU

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Frische Martinsgänse sind dieses Jahr schwer zu bekommen

So zeigt sich die miserable Qualität der Fälschung„Einen kleinen Verbesserungs-vorschlag habe ich aber noch zu machen“, fuhr Theo fort, „wenn Hugo seinen Apfel zur Seite legt, dann ist die Produktfälschung perfekt!“

„Was für einen Apfel? Theo, Du spinnst, das ist der gefürchtete Elfmeterball. Apfel! Pff! Banause“, entrüstete sich Hugo.

Ungerührt von diesem Einwand fuhr Theo fort: „Sag mal Knuddel, warum geht ihr immer noch euren kriminellen Neigungen nach? Ich habe gehört, dass ihr ins Kloster gegangen und dann Mönche geworden seid.“

Mit einem eleganten Salto sprang Knuddel… Weiterlesen

Die Fälschung ist nur mit aufwendigen Verfahren zu erkennenKnuddel war eingedöst. Als ehrenwerter Verbrecher mit Zugang zu höchsten Politikerkreisen hatte er das Schlafen mit offenen Augen perfektioniert.

„Und wie laufen euere Geschäfte?  Was macht die Produktpiraterie?“, fragte Theo genau in dem Augenblick, als Knuddel in den Tiefschlaf versinken wollte. Aber gut geschult in Hunderten von Talkshows antwortete Knuddel wie aus der Pistole geschossen: „Bestens, bestens!“, und um seiner Aussage mehr Gewicht zu verleihen, fügte er ein aus tiefstem Herzen kommendes „ja“ an. Ein sonst übliches „wir können“… Weiterlesen

Eine verdiente PauseAlso babbelte Theo weiter auf Knuddel ein. Während Theo also quasselte und quasselte hörte Knuddel aufmerksam zu. Er war zwar Chef der gefährlichsten kriminellen Vereinigung seit Menschengedenken, aber trotzdem (oder gerade deswegen) von ausgesuchter Höflichkeit.

Ganz anders waren seine Kumpane gestrickt.
Hugo erblickte einen Apfel und mit lautem Gegröle erklärte er ihn (den Apfel) zu seinem Ball, dribbelte weltmeisterlich ein, zwei, hundert Pferde aus, versenkte ihn ins Tor der Brasilianer Holländer Argentinier Deutschen und besiegelte damit seine Weltmeisterschaft.
Anton sank… Weiterlesen

Die Karawane zieht weiter IIKaum hatte also Knuddel festgestellt, dass Theo nicht mehr schlief, da ließen Anton, Willibald und Hugo ihn einfach fallen, so dass Theo ganz unsanft auf seinem Hinterteil landete.

Natürlich tat der dumme Affe so, als ob er grade eben wach geworden sei und fragte scheinheilig: „Wo bin ich? Und wie komme ich hierher? Grade war ich noch der Hauptdarsteller in ‚Der Froschkönig‘, ich meine natürlich den ‚Theofrosch’ … ich meine natürlich ‚das tapfere Theolein’ und jetzt bin ich hier, mitten… Weiterlesen

Die Karawane zieht weiterDie gefährliche Elchgang trug nun schon seit Stunden den immer noch bewusstlosen Theo, Expirat und Theorumproduzent. Die gute Laune, die sie zu Beginn ihrer tollkühnen Mission hatten, war verflogen und gegenseitige Beschimpfungen waren zur Zeit ihr einziges Gesprächsthema.

So beschuldigte Anton Hugo, dass er sich verlaufen habe und Willibald beschwerte sich lauthals, dass Knuddel ihn die ganze Arbeit machen lasse und Knuddel Theo gar nicht trage. So ging es schon seit Stunden, als Knuddel plötzlich bemerkte: „Theo schläft nicht mehr!“… Weiterlesen

Die BefreiungBedauerlicher Weise kam es genau zu dieser Zeit zu einem Wechsel des Knusperhäuschen-eigentümers, denn statt der großen, dicken Hexe übernahm ein verrückter Käseprofessor das Knusperhäuschen und ersetzte die Lebkuchen und das Brot durch Käse der übelst riechenden Sorte.

Theo, der im Stall neben dem Knusperhäuschen eingesperrt war, fiel durch die betäubenden Düfte in eine tiefe –  vielleicht sein Leben rettende –  Ohnmacht. Und so bekam er gar nicht mit – da ohnmächtig – wie er in einem tolldreisten… Weiterlesen

Eine rein erzieherische Maßnahme, k e i n e StrafeWährend Schneewittchen und Kammerzofe Karoline einfach die schmackhafte Wegzehrung Anni! Freiburgbärin von Huflattichs verspeisten und sich dann zur Ruhe betteten – mehr schlecht als recht – da geschah an anderer, nicht ganz so weit entfernter Stelle des Schwarzwalds ein überaus gemeines und abscheuliches Verbrechen. Davon ist zwar schon kurz an anderer Stelle berichtet worden, doch die ganze abscheuliche Abscheulichkeit des Vorgangs muss hier noch einmal erwähnt werden.

Theo, Expirat, Theorumproduzent und hundsmiserabler Schauspieler war von Anni! Freiburgbärin von Huflattich wegen… Weiterlesen

Nicht essen! Die sind vergiftet!Schneewittchen und Kammerzofe Karoline stellten fest, dass sie schon lange nichts mehr gegessen hatten, seit ihrer Flucht vor der bösen Stiefmutter, um es ganz genau zu sagen. Prinzessin Anni und Jenny, die Exbibliothekstigerin, hatten ihnen auch nichts zu Essen angeboten. Noch nicht einmal vegetarische Schwarzwurst.

Weil sie so hungrig und durstig waren, aßen sie von jedem Tellerlein ein wenig Gemüs‘ und Brot und tranken aus jedem Becherlein einen Tropfen Wein –  oder vielleicht auch zwei; denn sie wollten nicht… Weiterlesen

Requisite, das Besteck fehlt und nimm die blauen TellerSo geschah es. Und als Karoline das Fenster öffnete, ‚da stand seltsamer Weise ein weiß gedecktes Tischlein mit sieben kleinen Tellern, jedes Allerlei mit seinem Löffelein, ferner sieben Messerlein und Gäblelein und sieben Becherlein. An der Wand waren sieben Bettlein nebeneinander aufgestellt und schneeweiße Laken darüber gedeckt’.

Mit dieser etwas altertümlichen Beschreibung ist einwandfrei erwiesen, dass die Gebrüder Grimm keine Ahnung von Anni Freiburgbärin von Huflattichs moderner Version des Märchens von Schneewittchen hatten und moderne Rechtschreibungskorrekturprogramme lieber mit originalen Anni… Weiterlesen