Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Mein Schloss, mein Park

„Kopje, du hast doch schon viel erlebt und auf ‚merkwürdige’ Weise viel Geld verdient. Das interessiert doch den ein oder anderen, erzähl doch einfach etwas von dir, das kommt dann auf unsere Homepage.“

Ich denke, wenn Jenny das möchte, dann mache ich das mal. Aber mein Leben auf eine DIN A4 Seite zusammenzufassen, ist unmöglich. Ich versuche es trotzdem.

Mein Schiff

Vor ungefähr achthundert Jahren bin ich mit einem Bananendampfer hier angekommen. Ja, das war eine stürmische Überfahrt, die Maschinen stampften und wackerten und dann war ich da. Hamburg. Hier habe ich meine erste Millionen gemacht und die niederdeutsche Sprache ist mehr ans Herz gewachsen.
Mit der Hanse bin ich dann nach Süddeutschland gegangen. Der Handel blühte und mein Vermögen wuchs. Aber nach ein paar hundert Jahren wurde es ziemlich langweilig. Immer auf die anständige Art Geld zu verdienen, meine ich.

Mein Geschäftspartner

So um 1917 kam dann Theo zu mir und sagte, dass der Krieg in Deutschland ziemlich öde sei.Er habe erfahren, dass in den nächsten Jahren in Amerika die Prohibition erfunden werde, und sich dort auf die ein oder andere Art viel Geld verdienen ließe: Mit illegalem, unversteuertem Theorum.

Meine Antialkoholwerbung

Das war natürlich etwas für mich. Wenn Menschen schon so dumm sind und meinen, durch Verbote von bis dahin erlaubten Drogen eine bessere Welt und gesündere Menschen zu schaffen, dann sind sie es selbst Schuld, wenn ich daran verdiene. Und das Geschäft lief gut. Sehr gut. Bis dann leider die amerikanische Regierung auf die Idee kam, die Prohibition wieder abzuschaffen. Na ja, die Regierung hat festgestellt, dass es einträglicher ist, selbst das Geld für Alkohol einzunehmen als es Theo und mir zu überlassen.
Mir war das Recht, und so bin ich wieder nach Deutschland gewandert. Damals ging das noch, weil die globale Erwärmung noch nicht zugeschlagen hatte und deshalb der Atlantik von Amerika bis Europa zugefroren war. Natürlich im Winter, von Dezember bis März.

In Deutschland habe ich mich in Freiburg niedergelassen, dort Annis Freiburgsekretärin kennen gelernt, und inkognito die nächsten fünfzig Jahre gelebt.

Meine Antirauchwerbung

Gegen Ende des Jahrtausend musste ich dann feststellen, das ich ziemlich abgebrannt war. Also habe ich mich mit meinem Adlatus Theo beraten, wie wieder ein wenig Geld hereinkommen könne. Und siehe da, Theo wusste zu berichten, dass wieder eine Prohibition geplant sei: Diesmal mit Zigaretten.

Anders als seinerzeit in Amerika sind Zigaretten nicht verboten worden. Aber die Steuern darauf wurden dramatisch erhöht und gleichzeitig wurden die Raucher zu Abschuss freigegeben. Das war was für mich. Mit den Milliarden, die ich mit geschmuggelten Zigaretten verdiene, kann ich prima leben. Aber dieses Mal fange ich es geschickter an. Ich fördere massiv die Nichtrauchervereinigungen, die Antiraucherlobby und alle Gesundheitsapostel, die das Rauchen verteufeln. Je mehr Jagd auf die Raucher gemacht wird und sie in die illegale Ecke getrieben werden, desto größer ist mein Gewinn.

Besonders raffiniert war mein Schachzug, der Regierung einzureden, die Steuern auf Zigaretten zu erhöhen, um mit dem Geld die Terrorabwehr zu finanzieren. Ja ja, das waren die gleichen Tölpel, denen ich einreden konnte, auf Benzin eine Ökosteuer zu erheben, um damit die Rentenkasse zu sanieren. Leider hat das mit der Benzinsteuer den kleinen Nachteil, dass nur die Autofahrer in Grenznähe meine billigen Tankstellen nutzen können. Aber mein Antiraucherfeldzug ist besser, flächendeckend. Als nächstes werde ich eine Kampagne für ein weltweites totales Rauchverbot starten. Das wird ein Reibach …