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Frische Martinsgänse sind dieses Jahr schwer zu bekommen

KreuzestodAn einem anderen Freitag vor fast 2000 Jahren trug sich folgendes zu, nachzulesen in Anna Katharina Emmerich „Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus“. Jesus wird am Freitagmorgen zu Pilatus gezehrt, seine Mutter ist Zeugin dieses abscheulichen Verbrechens:

Die Mutter Jesu wußte wohl, wie es mit ihrem Sohn stand, ihre Seele hatte ihn immer vor Augen, aber ihr inneres Auge konnte ihn nie so entstellt und mißhandelt sehen, wie er es durch die Bosheit der Menschen war.

Sie sah wohl fortwährend seine schrecklichen Leiden, aber ganz von der Heiligkeit, Liebe und Geduld seines sich opfernden Willens durchleuchtet. Nun aber trat die niedere, furchtbare Wirklichkeit vor ihre Augen.

Die stolzen grimmigen Feinde Jesu, die Hohenpriester des wahren Gottes in den heiligen Feierkleidern, zogen an ihr vorüber in gottesmörderischem Vorhaben, voll Tücke, Lug und Trug und Fluch. Die Priester Gottes waren Priester des Satans geworden, ein entsetzlicher Anblick!

Und dann das Getöse und Geschrei des Volkes und alle die meineidigen Feinde und Ankläger, und endlich nun Jesus, Gottes Sohn, des Menschen Sohn, ihr Sohn, schrecklich entstellt und mißhandelt, gebunden, geschlagen, getrieben, mehr schwankend als gehend, von greulichen Henkern an Stricken fortgerissen, in einer Wolke von Hohn und Fluch, ach! wäre er nicht der Ärmste, Elendste und allein Ruhige und liebend Betende in diesem Sturm der losgelassenen Hölle gewesen, sie hätte ihn in so schrecklicher Entstellung nicht erkannt; denn er hatte nur sein Unterkleid in greulicher Verwüstung an, und als er ihr nahte, jammerte sie menschlicherweise: „Weh! ist dies mein Sohn? ach! es ist mein Sohn, o Jesus, mein Jesus!“ Der Zug ging treibend vorüber, der Herr blickte seitwärts seine Mutter gar beweglich an, und sie verlor das äußere Bewußtsein.

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