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Weitere vier Jahre Verdruss!

Blume Mariens - Die RoseMariä Himmelfahrt steht von allen Festtagen am engsten mit dem Kräuterbrauchtum in Verbindung. Andere Namen für Mariä Himmelfahrt sind Hoher Frauentag – das Fest der Gottesmutter schlechthin, Maria Würzweih, Büschelfrauentag oder Maria in der Ernte.

1950 erklärte Papst Pius XII. die alte Glaubenswahrheit der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel ausdrücklich und feierlich zum Dogma. Damit bekam das seit Jahrhunderten gefeierte Hochfest Mariä Himmelfahrt (ab 7. Jhrd. in der röm. kath. Kirche) ganz offiziell den Rang, den es in der Volksfrömmigkeit schon immer hatte.

Kräuterwiese im Rosensteinpark

Das Konzil von Liftinä im belgischen Hennegau im Jahr 743 beschäftigte sich mit einem Brauch der Kräuterweihe. Zur Belehrung der Priester wurde damals sogar ein Verzeichnis alter Volksbräuche angelegt, in dem von dem geweihten Bündel, dass das gutgläubige Volk Sankt-Mariä-Bündel nennt, zu lesen ist.

Arnika vom Kandel-Hochmoor

Nach der Legenda Aurea ( die „Goldene Legende“, ist eine von dem Dominikaner Jacobus de Voragine (um 1230–1298) verfasste Sammlung von ursprünglich 182 Traktaten zu Kirchenfesten und vor allem Heiligenlegenden) hat sich bei der Aufnahme Mariens in den Himmel ein unaussprechlicher Wohlgeruch verbreitet, und in ihrem leeren Grab wurden statt des Leichnams duftende Blumen gefunden. Rosen und Lilien seien am leeren Grab gewachsen, und ein wundersamer Kräutergeruch habe die Luft erfüllt.

Ab dem 5. Jahrhundert ist überliefert, dass die Grabtücher, in die ihr Leichnam gewickelt worden war, ebenfalls einen unbeschreiblichen Wohlgeruch verbreitet haben. Eine andere Legende erzählt, dass dem Grab Mariens bei ihrer Aufnahme in den Himmel ein wunderbarer Duft von Krautern und Blumen entstieg.

Noch heute wird bei Marienerscheinungen von einem seltsamen Rosenduft berichtet, der den Ort des Vorübergangs erfüllt. Jedenfalls erwuchs bereits im Mittelalter aus dem Glauben, der Leichnam Mariens haben nach Blumen geduftet, eine fast eigene marianische Botanik. Und auch in der Liturgie wird die Gottesmutter als Blume des Feldes und als Lilie der Täler bezeichnet.