Mit der Bestie auf DU
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Endlich Ruhe und Entspannung!

Anni Freiburgbärin von HuflattichSeit dem mutmaßlichen ADAC Skandal ist die Hauspostille vollständig in ökologisch korrekter grüner Hand. Stellungsnahmen gegen die Feinstaubhysterie in Stuttgart? Fehlanzeige! In ADAC Geschäftsstelle Stuttgart bekommen man Fahrkarten, wenn es feinstäubig ist.

Im der aktuellen Motorwelt ein Bericht über den neuen Ampera-e, Opels Kotau an den eigenen Untergang.

Mit seinem Ampera-e schreibt Opel ein neues Kapitel der Elektromobilität. Die drei Botschaften an uns: endlich einE-Auto, das kaum mehr Wünsche offenlässt. Endlich ein Modell, das preislich nicht in den Wolken hängt. Endlich eines, das so weit fährt wie ein Benziner über 500 Kilometer.“ So beginnt Motorwelt vollmundig den Artikel um sofort selbst einzuschränken. Nee, nee, also 500 Km sind nicht, aber richtig klasse 342 Km lassen sich damit fahren, was 42 Km über eine ominöse 300 Km Grenze liege.

Ein Auto, dass unter normalen Fahrbedingungen mit einer Tankfüllung nicht mehr als 500 Km weit fährt, ist Schrott. Dafür ist dieser Luxusschrotthaufen ausgestattet mit dem Feinsten, was es an Assistenzsystemen gibt. Regen- und Lichtsensoren, Auffahr- und Kollisionswarner, Fußgänger-Notbremssysteme usw. usw. Klasse, nur jedes System braucht wieder Strom und senkt damit die Reichweite. Wie sich der Ampera-e im Winter verhält, darüber schweigt der Artikel.

Klasse sind auch die Tankzeiten. Für einmal vollaufladen muss man den Wagen nur 30 Stunden an die Garagensteckdose anstöpseln. Dann kann man die sagenhafte Beschleunigung eines Elektromotors wieder in vollen Zügen genießen. Bei bestimmten Steckdosen reduziert sich der Ladevorgang auf Lichtgeschwindigkeitsverdächtige 20 Stunden. Das ist super klasse.

Immerhin gibt es ganz klammheimliche Kritik an diesem Elektroschrott. Wer denke, so der Artikel, sein Ampera-e produziere tatsächlich kein CO2, der sei falsch informiert. Der WTW (Well to Wheel) Wert ergibt für den Wagen einen Verbrauch von 114 Gramm CO2 / Km, denn der Strom wird – noch – sicher aus Kohlekraftwerken bezogen und die produzieren eben soviel CO2.

Sei‘s drum. Bald gibt es nur noch Windkraft- und Solarstrom, dann liegt die Bilanz bei 0 Gramm CO2, aber nicht weil der Strom so „sauber“ ist, sondern weil keiner mehr aus der Steckdose kommt – ist gerade Flaute.

Ach ja. Der Elektroschrott kostet in der „First Edition“ Version nur schlappe 44 000 €. Was soll daran preiswert sein?

2 Antworten auf Elektroschrott

  • Was bezweckt ADAC mit der neuen Firmenpolitik, den Grünen in allen Richtungen schmeicheln zu wollen. Ich warte nur darauf, dass sie sich dafür einsetzen, alle Autos, die nicht Strom betrieben sind, zu verbieten.

    • Der ADAC ist zum Propagandaorgan der ominösen Wende verkommen. Die Autofahrer sollen Richtung E-Autos gepusht werden und einsehen lernen, dass die grünen mit so recht mit ihren Forderungen, zb 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr zu zulasen.
      Da wird dann auch mal eine alltagsuntaugliche Schrottkarre in den höchsten Ökohimmel gelobhudelt.