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Sommerzeit ist Picknickzeit

Nachdem die Fotografierarbeiten abgeschlossen sind, sprich man hat in der Kirche alles, was einem fotografierenswert erscheint, auf die interne Speicherkarte gebannt, werden die Bilder auf den PC übertragen, aussortiert und mit Stichwörtern versehen.

Unbearbeitetes RAW Bild der Kirche St. Ulrich

Wir fotografieren nur im Camera-Raw-Format, das eine ungleich höhere Flexibilität bei der Entwicklung bietet jpg-Bilder. Umfassende Informationen zu RAW-Dateien bietet dieser Wiki-Eintrag.

Die RAW-Dateien sehen ersteinmal ziemlich fade und – wenn sie mit Weitwinkel aufgenommen sind – schief aus, es sind einfach nur die Sensordaten, wie die Kamera sie auf die Speicherkarte geschrieben hat. Aufbereitungen der Kamera wie beim jpg Format gibt es hier nicht.

Die ersten Schritte sind für jede Art von Foto gleich. Grundeinstellungen wie Belichtung, Kontrast, Hervorhebungen oder Reduzierungen von Höhen und Tiefen gehören dazu. Ebenso das Ausrichten des Bildes und ggf das Schärfen. Bei Weitwinkelaufnahmen muss in jedem Fall eine Korrektur der Objektivdaten stattfinden, da ansonsten die Bilder ziemlich verzerrt aussehen.

Sankt Ulrich, sonnengebadet

Bei Aufnahmen von Kirchen bin ich vor einigen Jahren dazu übergegangen, künstlerische Aspekte durch Dunkelkammertechniken einzubauen. Lightroom bietet dazu jede Menge Werkzeuge an. Auf dem zweiten Bild habe ich das Sonnenlicht mittels eines Radialfilters auf den Altar (ist zwar nur das Stehbüffet) verstärkt. Der warm leuchtenden rechten Seite habe ich dann mittels Verlaufsfilter eine kalte linke Seite spendiert. Die Goldornamente habe durch Teiltonung angehoben.

Der Bildschwerpunkt liegt auf dem Gekreuzigten

Im dritten Bild habe ich nach den oben beschriebenen Grundarbeiten einfach nur den Fokus auf unseren Herrn gerichtet und ihn den Altarraum illuminieren lassen.

Im folgenden Video beschreibt Pavel Kaplun sehr anschaulich und leicht nachvollziehbar, wie Kirchenbilder richtig aufgehübscht werden können.

Pavel hat eine sehr nette und kompetente Art, sein Wissen zu allen Belangen der Fotografie, seien es Kameras, Fotografiertipps und Bildentwicklungen in Lightroom und Photoshop, zu vermitteln, dass ich seinen Youtube-Kanal vor einigen Monaten abonniert habe. Bisher war Pavel immer klasse.

2 Antworten auf Kirchen fotografieren – Dunkelkammerarbeiten

  • Das ist ein enormer Unterschied zwischen Originalfoto und dem aufbereiteten Foto. 😛

    • Das schöne ist, die Änderungen sind nicht destruktiv, man kann sie also jederzeit ändern oder wieder zum Original gehen und andere Akzente setzen. So macht Dunkelkammerarbeiten im Lichtraum Freude 🙂