Mit der Bestie auf DU
Hauptmenü
Lecker
Lecker!
Leckerer
Richtig lecker
Leckerstest
MHHM! Schweinekotelett! Am leckersten
Links

Rosenkranzkönigin

Anni Freiburgbärin von HuflattichLangsam verstehe ich unsere Bundesregierung. Der Aufruf zu Hamstern ist gar nicht als Katastrophenvorsorge gedacht.

Nein, nein! Vorräte anlegen ist eine äußerst lustige und Zeit vertreibende spaßige Sache.

Gestern Morgen ging auf einmal und ohne jede Vorwarnung eine von zwei Halogenlampen im Badezimmerspiegelschrank kaputt. Dunkel. Gut, das passiert alle Jubeljahre einmal, aber kaum wollte ich das Halogending (20 Watt) austauschen, so musste ich passen. Kein Ersatz im Haus.

Wie es das Schicksal wollte, versagte auch die Deckenleuchte im Bad, eine 18 w Leuchtstoffröhre, den Dienst.

Ich also nicht faul habe sofort meiner Annisekretärin einen Besorgungsauftrag bei unserem Lieblingsinternetverkäufer, dem verruchten Amazon, gegeben.

Bald schon teilte mir meine Annisekretärin mit, sie hätte klasse OSRAM Halogen-Stiftsockellampe G4 dimmbar Halostar Superstar / EEK C / 12Volt / 20 Watt / 320 Lumen / warmweiß – 2800K im 10er Pack [Energieklasse C] für 6,00 € gefunden. Ich gab sofort mein ok zum Kauf, doch meine Sekretärin musste mich enttäuschen. Amazon verkauft dieses günstige Angebot nur als Plusprodukt, das heißt, erst ab einer Bestellung von über 20 € kann man diese Plusprodukte dazu kaufen. Der Quatsch gilt auch für Prime-Kunden wie mich.

Schnell hatte meine Annisekretärin eine OSRAM Leuchtstoffröhre Lumilux L18W/840, dimmbar, 18 W, G13, 60 cm Länge, Stabform, kaltweiß 4052899306974 [Energieklasse A] gefunden. Der Preis betrug stolze 5,99 €. Ich überschlug kurz im Kopf und bemerkte, dass wir vier Röhren benötigten, um über 20,00 € zu kommen.

„Halt“, sagte in dem Moment meine Annisekretärin, „hier gibt es zehn Röhren zu 27,00 €.“ Klasse.

Die Bestellung war schnell abgeschlossen und endlich konnte ich einmal das „Prime same day“ Angebot ausnutzen.

Mein Notvorrat an Licht

Mein Notvorrat an Licht

Gestern Abend waren Röhren und Halogendinger da.

Jetzt mag der gewitzte Leser*in denken, das sei doch Mist, was diese Teddybärin von sich gibt. Wenn der nationale Notstand ausbricht, dann kann man doch keine 10 Tage Leuchtröhren röhren leuchten lassen, ist doch kein Strom da!

So blöde, wie man es mir unterstellen mag, bin ich nun doch nicht. Schon vor Monaten, gar Jahren, habe ich Energievorräte angelegt. So liegen im Vorratsschrank mehrere 20iger Packungen AA und AAA Batterien. Gibt es einmal den Katastrophenfall und die Stromversorgung ist weg, dann juckt mich das wenig.

Ich werde meine Batterien herausholen, fein säuberlich in Reihe in den Gleichstromzerhacker packen und auf 220 V hochtransformieren. Damit komme ich weit mehr als zehn Tage hin und die Küche bleibt auch nicht kalt.

Alles klar?