Mit der Bestie auf DU
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Hochsommer II: Schwitzen kehrt zurück!

Lecker Pfannkuchen!

Lecker Pfannkuchen! Schnell essen, bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

Jedem noch so gescheiten Bologna-Pisa-Absolventen ist klar, dass sich alles ändert. Aus gut wird böse und was böse ist wird noch böser.

Nehmen wir einen einfachen Trockenkeks. Früher, also vor ca 30 Jahren, als das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht erfunden war, dachte man, Zwieback ließe sich unbedenklich noch nach Jahrhunderten genießen. Dem ist aber nicht so. Man hat mit naturwissenschaftlicher Gewissheit bestimmt, aus gutem Trockenkeks wird böses Paniermehl – mit Bröseln drin!

Nach einer zufälligen, aber wohldefinierten, Zeit ist das was da verkauft worden ist, nicht mehr das was es jetzt ist – auch wenn es so aussieht.

Mit bildungsreformierter Akribie ging man diesem Phänomen auf den Grund. Herausgekommen ist das allen wohlbekannte Mindesthaltbarkeitsdatum.

Jogurt ist nur bis zum Ablauf Jogurt, danach ist es ein evolutionäres Experiment. Das gleiche gilt für Fleisch, Nudeln, Marmelade, Reis, Zigaretten. So, damit ist mein Einkaufzettel fertig. Mineralwasser habe ich vergessen. In Jahrmillionen eingeschlossen im fetten Leib der Mutter Erde, ist es zu seiner natürlichen Mineralität gereift. Haltbar bis Mai 2016.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist überall. Bloggerkollege Bellfrell kann ein Lied davon singen. Aber Achtung, Bellfrell, nicht dass dein Klostein nach Ablauf der Haltbarkeit zu einer hochgefährlichen Atombombe mutiert ist und dich samt Häusle in die Luft sprengt.

Wir brauchen dich noch.

4 Antworten auf Explosiv!

  • Liebe Anni,

    bis jetzt ist alles gut gegangen. Ich weiß natürlich nicht, ob es noch irgendwelche Spätfolgen haben wird.
    Übrigens, Deine Palatschinken sehen köstlich aus!

  • Also ehrlich -- eine Topfenpalatschinke, die von einem Piefke als »Quarkpfannkuchen« tituliert wird tätert i net essen wolln!

    Erinnert mich an den Besuch eines buntesrepublikanischen Freundes vor langen Zeiten, dem ich beim Abendessen im damals berühmten »Café-Restaurant Gutenberg« in der Inneren Stadt (Wiener Insider können’s jetzt datieren -- es ist Jahrzehnte her!) als Nachspeis‘ Topfenpalatschinken antrug. Zunächst war er darüber befremdet, daß man in Wien »Schinken« als Dessert ißt (denn er interpunktierte »Topfenpalat-schinken«), dann klärte ich ihn über Natur und Zubereitung von Palatschinken auf, worauf er meinte: »Ach, das is also so ’ne Art Quarkspeise. Nee, das mag ich eher nich …«. Meine Antwort darauf war einfach: »Wann Topfenpalatschinken eine Art Quarkspeise wär’n, tät‘ ich’s a net mögen!«

    • Des isch des, was i an den Öschderreicheret so liab, des was sie so symbathisch machd. Aus oim oifache Quarkbfannkuche wird oi Tobfbaladschinke, aus oim oifache Lehrr (heide vorzugsweise Lehrerin) wird oi Professor (heide vorzugsweise Professorin) und aus oim Anschdreicherhilfsarbeidr oi Führr
      Wir sind ganz anders. Mir neige zum deidonische Underschdademend. Aus unserr Führerin wird Muddi, bei manle au figgi figgi Muschi genannd. So sind d Völkr verschiede. Des isch des was für d gwachsene eirobäische Vielfald schdehd, d i so liab.