Mit der Bestie auf DU
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Christkinds little helper

Ich weiß nicht, wovor Tarquinius sich fürchtet. Soweit mir bekannt ist er nicht im Stand der Ehe und wenn, dann noch so jung verheiratet, dass seine Ehe als intakt gelten könnte. Aus diesem Grund verwundert mich doch sein Kommentar, die „Verwitwungssaison hat wieder begonnen“.

Pilz in geselliger Runde

Jemanden mit Giftpilzen umzubringen ist gar nicht so einfach. Viele der Giftpilze sind gar nicht giftig genug, um bei normalen Verzehrmengen zum Tode zu führen.

Andere Pilze rufen nur in Verbindung mit Alkohol, Bier zum Beispiel, Vergiftungen hervor. Der Faltentintling gehört zu dieser besonderen Spezies Pilz. Die Symptome sind Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, rötlichem Anlaufen der Gesichts- und gelegentlich auch der Körperhaut sowie Kribbeln und Kältegefühl in Armen und Beinen und reichen bis zu Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Engegefühl oder Kollaps. Sterben kann man davon nicht unbedingt, obwohl man es vielleicht nach dem kotzen wünscht.

Ein lecker Tintling

Manche Giftpilze sind nur bedingt giftig. Der Kahle Krempling galt früher als genießbarer Pilz nach dem er 20 Minuten abgekocht wurde, heute soll man ihn meiden, weil er bestimmte allergische Reaktionen, durchaus unangenehmer Art, auslösen kann.

Um Männe aus dem Verkehr zu ziehen, muss man schon andere Kaliber auffahren. Der Satanspilz aus der Familie der Röhrlinge hat zwar einen schaurigen Namen, aber mehr als schwere Magen- und Darmbeschwerden verursacht er auch nicht. Außerdem stinkt ein alter Satanspilz bestialisch nach Aas. Soviel Maggi kann man gar nicht benutzen, um diesen Gestank zu übertünchen.

So einen Bovist täte ich auch nicht essen

Eine sichere Bank ist der grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides). Der Verzehr nur geringer Mengen des Fruchtkörpers dieses Giftpilzes kann zu einer tödlichen Pilzvergiftung führen, da die enthaltenen Gifte (Amatoxine und Phallotoxine) ein Leberversagen verursachen. Hinzu kommt, dass er unbedarften Pilzsammlern leicht als leckerer Champignon (dem allerdings die Knolle fehlt, außerdem sind die Lamellen nie weiß) durchgeht.

Damit man weiß, wie Männe auf das Gericht reagieren wird, hier die Beschreibung aus Wikipedia über die Knollenblätterpilzvergiftung:

Die ersten Symptome des durch das Amanitin ausgelösten Amatoxin-Syndroms – wie etwa Brechdurchfälle – treten in der Regel erst acht bis zwölf Stunden nach dem Verzehr auf – zu spät, um noch durch Magenauspumpen wirksam eingreifen zu können. Seltener erscheinen Symptome nach zwei bis sieben oder dreizehn bis sechsunddreißig Stunden. Sie klingen danach für zwei bis drei Tage wieder ab, um sich dann etwa fünf Tage nach dem Verzehr zu einem kompletten Leberversagen zu entwickeln. Der Tod tritt meist etwa zehn Tage nach dem Verzehr ein. Die einzige mögliche Rettung ist im späten Stadium und bei schwerer Vergiftung eine Lebertransplantation. Der Grüne Knollenblätterpilz enthält auch ein Gegengift, Antanamid, allerdings in zu geringen Mengen, um die Giftwirkung auszugleichen.

Stinkmorchel

Klasse also, die Lebensversicherung von Männe (extra vor einem Jahr noch mal aufgestockt) ist sicher. Nur … wie sichert man sich ab, nicht automatisch als Giftmörderin überführt zu werden? Das wird knifflig. Sich als Pilzexpertin, die Knollenblätterpilze nicht von Champignons unterscheiden kann, auszugeben, ist unglaubwürdig. Der im Pilzgericht mitgekochte Silberlöffel wird vom Gericht auch nicht als Ausrede anerkannt. Im Laden gekauft? Pustekuchen! Diese Champignons kommen aus Zuchtbetrieben, das gleiche gilt für Marktverkäufe etc.

Mit dem Knollenblätterpilz kann man zwar Männe auf äußerst qualvolle Art umbringen, nur durchkommen wird man als Pilzmörderin kaum.

Also, Tarki, keine Sorge, so schnell stirbt man nicht den Verwitwungstod.

4 Antworten auf Männe mit Giftpilzen um die Ecke bringen

  • Nach diesem ausführlichen Beitrag bin ich beruhigt, in einer (oder mehreren) etwaigen zukünftigen Ehe(n) nicht so schnell, sondern höchstens äußerst langsam dem Verwitwungstod anheimzufallen. Im schlimmsten, grausamsten und qualvollsten Falle an Altersschwäche. :mrgreen:

    • Och, da sei Dir mal nicht so sicher. Einen ganz heißen Tipp habe ich von Pfarrer Braun (Folge: Ein Zeichen Gottes). Eine Überdosis Insulin spritzen. Wirkt tödlich und das Insulin baut sich auch im toten Körper noch vollständig ab und wer sucht schon kleine Einstichslöchlein? 😆

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