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Frische Martinsgänse sind dieses Jahr schwer zu bekommen

Windows 10Seit fast einem Monat ist Windows 10 auf dem Markt. Seit Anfang des Jahres habe ich die verschiedenen Versionen der Windows 10 insider builds in einem virtuellen PC auf meinem Büro PC installiert, so dass ich immer die aktuelle Windows 10 Version ausprobieren konnte.

Grundsätzlich bin ich begeistert, auch wenn ich schon einige Schwachstellen ausgemacht habe, die mir nicht gefallen, die Geschwätzigkeit zu Microsoft sei nur als Beispiel genannt.

Gut, das lässt sich alles abstellen und konfigurieren, aber zeitlicher Aufwand ist es allemal. Mein Notebook, mit dem ich das Upgrade ausprobieren wollte, steht mir zur Zeit nicht zur Verfügung, hat aber bei einem kurzen Test gezeigt, dass so manches Upgrade nicht ohne weiteres funktioniert, trotz gegenteiliger Aussagen von Microsoft.

Sowohl Notebook als auch Büro PC haben seit einem Jahr als Systemlaufwerk eine SSD. Beide SSD habe ich mit dem Samsung Migrationstool erstellt, das geht einfach und schnell und die alten HDs liegen nun als funktionierende Backups irgendwo herum.

Das Migrationstool hat einen gewaltigen Nachteil. Statt die HD 1:1 auf die SSD zu spiegeln, greift es in die Partitionsstruktur der SSD ein. Eine bootfähige Festplatte hat mindestens zwei Partitionen. Eine große, die das gesamte Betriebssystem und Daten enthält und eine von Microsoft angelegte, 300 bis 400 MB große, Systempartition, die im Windowsexplorer nicht zu sehen ist, aber äußerst wichtig ist.

Das Migrationstool von Samsung macht, aus welchen Gründen auch immer, aus der 300 MB Partition eine 100 MB große. Das fällt nicht auf und stört auch nicht, solange man nicht Windows 7 auf Windows 10 aktualisieren möchte. Dann meldet sich der Windows 10 Upgrade Assistent und verweigert die Arbeit, weil „die Partition“ zu klein ist.

Dank Internet lässt sich schnell recherchieren, dass die kleine Partition wieder auf die ursprüngliche Größe von 300 bis 400 MB gebracht werden muss. Mit bordeigenen Mitteln von Windows 7 geht das nicht, aber es gibt kostenlose Partitionierungssoft, mit der diese Arbeit zügig erledigt ist. (Riesenpartition um ca. 250 MB verkleinern und den freien Bereich der kleinen Partition zuschlagen)

Dazu habe ich bisher keine Lust gehabt. Die Alternative zu diesem Vorgehen ist, die alte HD einzubauen, alle Updates einzuspielen und dann auf der HD das Upgrade zu installieren. (Wenn der PC schon aufgeschraubt ist, dann bietet es sich an, ihn kurz auszusaugen und die Prozessorkühlung vom Staub zu befreien).

Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass alle Programme, die ich vor einem Jahr installiert oder gelöscht habe, ich nachinstallieren oder löschen muss. Wenn ich schon diesen Aufwand treiben muss, dann kann ich mir auch überlegen, einen glatten Schnitt zu machen und ein „clean install“ mit Windows 10 durchzuführen. Das soll auch „problemlos“ gehen, wie, werde ich dann im Internet lesen.

Windows 10 ganz neu aufzusetzen scheint mir die beste Variante zu sein. Ich habe noch eine lauffähige Windows 8.1 HD irgendwo herumliegen. Diese HD läuft mit der gekauften Dell Lizenz, ist aber nur die einfache 8.1 Version, ohne Pro.

Diese Upgradevariante könnte ich auch testen, sie scheint sogar die beste Möglichkeit zu sein. Vielleicht.

Wenn ich alle Möglichkeiten, die mir offen stehen, um auf Windows 10 „up-zu-graden“, betrachte, dann komme ich doch zu dem Schluss: „Never touch a runnig system“ und bleibe bei meine Win 7 auf der SSD. Wenn ein Service Pack 10.1 kommt, das alle Fehler von Windows 10 ausbügelt, dann kann ich mir immer noch Gedanken machen, wie ich am Besten „upgraden“ kann.