Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Eine Amsel, schwarz wie Kohlen
Mit dem Schnabel gelb wie Gold,
Wohnte dort, wo aus dem hohlen
Fels das klare Bächlein rollt –
Und ihr lieblich Lied verhallte
Flötend rings im ganzen Walde.

Die Amsel erspäht herrlich rote Beeren

Mit diesen wohlgewählten Worten beginnt das Gedicht „die Amsel“ von Christoph von Schmid (geb. am 15. August 1768 in Dinkelsbühl, gest. am 3. September 1854 in Augsburg), dem Verfasser des Weihnachtslieds „Ihr Kinderlein kommet“.

Wer nun der Meinung ist, ein romantisches Gedicht mit lieblicher Naturbeschreibung zu lesen, sollte bedenken, dass von Schmid katholischer Priester war, der „die Amsel“ nutzt, eine lehrreiche Fabel zu erzählen.

Welche Erkenntnis aus so schön beginnenden Gedicht folgt, dass lässt sich hier nachlesen.