Mit der Bestie auf DU
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Christkinds little helper

Anni Freiburgbärin von HuflattichBeeindruckend stand der Sarg im Kinoeingang. Darin lag er persönlich, er, das Böse schlechthin: Graf Dracula. Die Bilder in den Schaukästen sagten einiges über das Böse, elegant, charmant und schrecklich. Bis zu meinem ungefähr vierzehnten Lebensjahr habe ich das Böse für äußerlich abstoßend gehalten, Christopher Lee hat gezeigt, dass das Böse schlimmer ist, nämlich elegant, attraktiv, anziehend und es fährt seine Reißzähne erst aus, wenn es dich in seinen Armen hat. Trau, schau, wem!

Diese Erfahrung habe ich Ende der 60iger gemacht.

Christopher Lee sagte 1989 in einem Interview: „Ja, Dracula war die Rolle, die mich berühmt gemacht hat, und dafür bin ich dankbar. Aber das ist dreißig Jahre her, und ich arbeite immer noch im Film und in allen denkbaren Arten von Filmen. Ich mag keine Schubladen. Im letzten Jahr habe ich fünf Filme gemacht – wo ist nun das Image: Verschwunden? Es wäre verschwunden, wenn man die Fakten akzeptierte.“

Über sein Image als Bösewicht ist Christopher Lee nie so recht herausgekommen, obwohl er in fast 300 Filmen spielte. Ob Saruman oder Count Dooku aus Star Wars, Lee brillierte darin.

Lee war seit 1961 mit dem ehemaligen dänischen Model Birgit Kroencke (* 20. April 1935) verheiratet. Er lebte zuletzt in London und starb dort am 7. Juni 2015 im Alter von 93 Jahren im Chelsea and Westminster Hospital an Herz- und Lungenversagen.

Für mich war seine beste und schönste Rolle die des Vaters von Willy Wonka aus Charlie und die Schokoladenfabrik.

Charlie and Chocolate Factory – Ending