Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Anni Freiburgbärin von Huflattich„Nichts ist indes in der Geschichte unumkehrbar. Ihre Gegenwart zeigt es. Wir sind hier, um ins Gedächtnis zu rufen, dass die Keuschheit möglich ist, und zwar in und außerhalb der Ehe. Um in die Tat umgesetzt zu werden, fordert die Keuschheit vor allem den Willen, keusch zu sein.

Um keusch zu sein, muss man es wollen. Und der Mensch kann es wollen, weil er frei ist, Herr seiner eigenen Handlungen, fähig, auf Scheingüter zu verzichten um höherer Güter willen. Um aber die Keuschheit zu wollen, muss man von der Bedeutung dieser Tugend überzeugt sein. Man muss verstehen: Keusch zu sein ist der erste Schritt, um die Instinkte, die Neigung und die menschlichen Leidenschaften einer ordnenden Regel zu unterwerfen und um die Überlegenheit des Geistes über die Materie herauszustellen, um den Primat der Geistseele über die körperlichen Sinne ins helle Licht zu rücken wie auch des Seins über das Werden. In diesem Sinn ist die Keuschheit ein metaphysischer Akt.

Um diesen Akt zu setzen und um diesen Stand aufrechtzuerhalten, reicht der menschliche Wille nicht hin. Es bedarf der übernatürlichen Hilfe, die wir im Gebet, in den Sakramenten und in der Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria finden. Diese übernatürlichen Hilfen sind notwendig, um keusch zu sein, aber auch, um dem Eheversprechen treu zu bleiben und um eine christliche Familie aufzubauen. Wir müssen dies immer aufs Neue wiederholen, aber wir müssen vor allem dafür Zeugnis ablegen. Dieses so notwendige Zeugnis ist unsere Antwort auf die Fragen, die Papst Franziskus in der Kirche aufgeworfen hat im Hinblick auf die Synode über die Familie im kommenden Oktober.“

Aus einem Vortrag mit dem Thema „Das Vatikanum II, die Familie und die Ehe – Die Ursprünge einer moralischen Revolution“ von Professor Dr. Roberto de Mattei, gehalten im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen