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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Thomas von Aquino„Abhandlung, l. Scheinbar gibt es Gott nicht. Denn wenn von zwei geraden Gegensätzen der eine unendlich ist, wird der andere völlig erdrückt. Nun wird beim Worte »Gott« das verstanden, daß er ein gewisses unendliches Gut ist. Wenn es also Gott gäbe, so würde man kein Übel finden. Man begegnet aber Üblem in der Welt. Also gibt es Gott nicht.“

Was ist das denn für ein Quatsch, der da auf Seite 22 unten steht? Da gebe ich teures Geld für ein Buch von Thomas von Aquin, dem angeblich größten aller Kirchenlehrer aus und dann lese ich so etwas. Was ist in diesen kleinen Theologiestudenten gefahren, mir so einen durch die Blume zu empfehlen. Ich bin erschüttert.

Meine Vorgehensweise bei theologischen Büchern (eigentlich trifft die Aussage auf jede Fachliteratur, die mir vor die Tatzen kommt, zu) ist immer die gleiche: Ich nehme das neue Buch, schlage an irgendeiner Stelle auf und lese. Je nachdem was ich lese, entscheide ich, was mit dem Buch weiterhin passiert.

Dieses Buch, so ist mein eindeutiges Urteil, werde ich umgehend gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 33,50 € plus Portogebühren (nur gegen Vorkasse!) weiter verschenken. Lesen lohnt nicht! Jede Atheisten oder Agnostikerseite im Internet verbreitet ähnliches Zeug.

Meine Kontaktadresse zwecks Buchschenkung steht unter Kontakt, wahlweise kann man hier das Buch käuflich erwerben.

Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht von Thomas von Aquino und seiner Summe der Theologie Band. I

11 Antworten auf Gibt es Gott? Nein!

  • Ich bitte um Entschuldigung! So weit habe ich noch nicht gelesen, das kommt erst im Hauptseminar dran!

    • Im Hauptseminar? Meine Güte. Zu meiner Zeit haben studentische Hilfskräfte, meist Abiturienten, in Brückenkursen Fachabiturienten das kleine Einmaleins der Theologie anhand der Summe der Theologie beigebracht. Wohin ist nur die ganze Bildung verschwunden? :mrgreen:

  • Das Zitat trifft den Nagel auf den Kopf. Ich Bin gespannt wie Thomas von Aquin diese Aussage widerlegt.

    • Das klärt sich ganz schnell auf: Entweder mein Exemplar kaufen oder bei Sarto 🙂 und dann lesen. Wahlweise kann man den Herrn Tarquinius fragen, wenn er mal ins Hauptstudium kommt. :mrgreen:

      • :mrgreen:

        Also der bereits erwähnte Augustinus sagte seinerzeit (und wurde so vom Aquinaten rezitiert), dass Er keineswegs etwas Übles zulassen würde, wenn er nicht so allmächtig und gut wäre, dass er auch mit dem Üblen etwas Gutes täte.

        Ob sie uns im Seminar das Gleiche beibringen, weiß weiß ich allerdings nicht. :mrgreen:

      • Achja: Spoiler alert! ❗

  • Es scheint in diesem Fall aber weniger am Heiligen Thomas zu liegen als an der schlechten Übersetzung. Die Amazonbewertungen zeigen ja auch bereits an, dass die Übertragung kaum zu verstehen ist.
    Thomas geht immer so vor, dass er zunächst drei Gegenargumente zu seiner These bringt, die er dann widerlegt. Man muss hier also weiterlesen, weil er das obige Argument nachher widerlegt. Allerdings hilft hier wahrscheinlich die Onlineversion der Bibliothek der Kirchenväter eher weiter, weil sie -- obwohl viel älter -- weitaus einfacher zu verstehen ist.

    • Es liegt weniger an der Übersetzung, die gut lesbar und verständlich ist, noch am Hl. Thomas, sondern einzig und allein an meiner hinterhältigen Art zu zitieren.
      In den folgenden Abschnitten entfaltet Thomas seinen Gottesbeweis, den ich aus werbetechnischen Gründen verschwiegen habe.
      Ich möchte schließlich, dass das Buch gekauft wird