Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Seit der Frühling Einzug gehalten hat, sitzen wir morgens nach dem Frühstück auf dem Balkon und trinken eine Tasse Kaffee. So haben wir es heute auch gehalten.

Ein süßes kleines verfressenes Spätzelein

Da erschien ein kleines Spätzelein mit riesigem Blatt im Schnabel auf der Balkonbrüstung. Der Spatz erschien ein wenig jung, das Blatt im Schnabel riesengroß und so waren wir nicht erstaunt, als der Vogel das Gleichgewicht verlor und ihm beim Versuch einen sicheren Stand wiederzuerlangen das Futter aus dem Schnabel fiel.

Das war dem Sperling nicht recht und so schoss es doch recht geschickt dem Blatt hinterher, um aus dem Blumenkasten sein Frühstück zurückzuholen. Das hätte das Spätzelein vielleicht doch nicht machen sollen.

Seit dem 8. April nistet im dort in einem Tulpenblatt eine exotische Glasfalterraupe, ich berichtete. Wir haben uns seither gefragt, von was diese Raupe sich ernährt, denn sie wurde von Tag zu Tag größer.

Jetzt nun ist uns auf schreckliche Art vor Augen geführt worden, was dieser Exot an Nahrung braucht. In der vermuteten Absicht, ein Schlücklein Wasser zu trinken, näherte das Spätzelein sich der Glasfalterraupe.

Mit einem Schwaps von der Glasfalterraupe verschlungen und aufgelöst

Wir konnten gar nicht richtig sehen, wie das Monster blitzschnell den Spatz umfloss, und ihn in sich aufsog. Meine Annisekretärin hatte sofort ihren Fotoapparat genommen und konnte gerade noch ein, zwei Bilder machen, dann war der Spatz vollständig aufgelöst und die Raupe nahm wieder ihre unscheinbare längliche Form an.

Armer Spatz. Wir überlegen, was wir mit diesem offensichtlich gemeingefährlichen Insekt anfangen sollen. Ich denke, wir werden es unter allen erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen entsorgen. Mulmig ist uns schon bei dem Gedanken, was sich aus dem Mistvieh entwickeln könnte.

Langsam denke ich, die dämliche Verordnung der EudSSR bzgl. eingeschleppter Pflanzen- und Tiere ist doch nicht so schlecht.