Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Morgen ist fleischfrei!„Nein!“

„Darf ich Morgen Grillwürstchen essen?“

„Nein!“

„Warum nicht?“

„Weil dann Freitag ist. Du weißt doch: Du sollst die gebotenen Fast- und Abstinenztage halten. Und Morgen ist Freitag, ein gebotener Abstinenztag und, was ganz wichtig ist, Morgen bist Du besonders stolz katholisch.“

„Aber Morgen ist doch ein Feiertag! Da gilt das Fasten nicht.“

„Morgen feiern die linken Nazis Berlin und andere Städte in Brand zu stecken, die Sozialisten machen Aufmärsche und sind auf Randale aus.“

„Morgen ist Hl. Josef. Ein Hochfest! Also ein Festtag.“

„Das Hochfest des Heiligen Josef ist am 19. März, dem Josefstag. Dazu hat die DBK geschrieben: Die Hochfeste der Unbefleckten Empfängnis Mariae, des Hl. Josef sowie der Apostel Petrus und Paulus sind in keiner (Erz-)Diözese kirchlich gebotene Feiertage. Also: Morgen wird der Abstinenztag eingehalten.“

„Manno! Dann mache ich eben Morgen Wildlachsfilet mit Salzkartoffeln und grünen Bohnen ohne Speck.“

„Das ist doch auch was Feines, gell?“

12 Antworten auf Darf ich Morgen ein Kotelett essen?

  • In Bayern feiert „man“ morgen das Hochfest „Maria,Schutzfrau von Bayern“ (Patrona Bavariae).
    Wir dürfen also mit ruhigem Gewissen Koteletts, Grillwürstchen usw. essen. Bei mir gibt’s Spargel mit Schnitzel und Frankenwein. Ich werde beim Festmahl an all die Nichtbayern denken, die irgendein Fastenessen runterwürgen müssen. Ein Hoch also auf unsere Schutzfrau, obwohl wir Franken ja von Bayern besetzt sind, aber dadurch kirchenrechtlich vom Fast- und Abstinenzgebot befreit sind. Aber unter uns gesagt: Wir Franken feiern morgen sowieso (im Untergrund) das Hochfest „Maria, Herzogin von Franken“! Wir sind ja, mit Marx gesagt, keine Filialen von München! Ein Prost (mit einem Glas Frankenwein) auf die „Ducissa Franconiae“! Sie residiert auf dem Käppele hoch über Würzburg. http://www.kaeppele-wuerzburg.de/
    Einen gesegneten Feiertag, ganz gleich ob mit Maria oder Josef, im Himmel feiert die ganze heilige Sippe (mit Frankenwein!) ohne Fast- und Abstinenzgebot! Prost!

    • Ich habe schon im Westen, Norden und Süden Deutschlands gewohnt. Es wird Zeit in den Osten zu ziehen. Nach Bayern

      • Anni, können wir nicht schon Morgen nach Bayern ziehen? Lecker Schweinshaxe essen? 😛

      • Ministerpräsident F.-J. Strauß (gest.1988): „Extra Bavariam non est vita, et si est vita, non est ita.“ Zu deutsch: „Außerhalb von Bayern gibt es kein Leben, und wenn, dann kein solches,“ (womit natürlich gemeint ist: „kein so gutes wie in Bayern“).
        Kirchenvater Cyprianus (gest. 258): „Salus extra ecclesiam non
        est.“ Zu deutsch: „Außerhalb der (kath.) Kirche kein Heil“!
        Zwei wahre Aussagen!
        (Die Worte „Bavaria“ und „Ecclesia“ sind austauschbar!) 😉

        • Es geht nichts über eine gute Heimatverbundenheit im Schoße der Kirche … besonders wenn sie mit Leckereien gefüllt ist. 😆

  • Nachtrag:
    Wenn die DBK feststellt, dass der 8.12, der 19.3. und der 29.6 keine kirchlich gebotenen Feiertage sind, dann bedeutet das, dass die Katholiken an diesen Tagen nicht zum Gottesdienstbesuch verpflichtet sind, wenn sie auf Werktage fallen. Diese Tage sind jedoch trotzdem „Hochfeste“ (mit Hochamt und Weihrauch, auch wenn nur eine Hand voll Gläubige anwesend wären). Und Hochfeste befreien grundsätzlich vom Abstinenzgebot, verpflichten aber im Stundengebet zum „Te deum“! Mein pastoraler Vorschlag: „Te deum“ beten oder singen und dann Kotelett genießen!

    • Morgen um 9:30 wird die Heilige Messe sicherlich recht gut besucht sein, wie jeden Herz Jesu Freitag und auch am Samstag wird die Kirche am Herz Mariä Sühnesamstag gut gefüllt sein.

      • Genau. Und um 11:00 fahren wir dann nach Bayern lecker Essen essen. Für unterwegs nehme ich ein paar Fleischpflanzerl mit. Die essen wir, sobald wir die bayrische Grenze überfahren haben. 😆

        • Ich bin mir nicht sicher, ob für den Katholiken kirchenrechtlich verbindlich das Abstinenzgebot betreffend der Wohnort oder der Aufenthaltsort gilt. 😉
          Und ob die bayerische Marxkirche überhaupt jedem dahergelaufenen Preußen die Gnade der Dispens vom Abstinenzgebot gewähren will.
          Man bedenke: „Außerhalb Bayerns liegt Preußen“, auf lateinisch: „Extra Bavariam Borussia!“!

      • Ich habe nachgeschaut. Senf in der Tube haben wir auch. Das wird absolut spitze. Ach ja, das ist nur mittelscharfer Senf, kein bayrischer. Schade, gell?

      • Was’iss? Morgen iss sturmfreies Büro? Klasse! Ich komm‘ dann mit’n paar Kumpels vorbei, Biercken zischen und Rollmöpse verspachteln un‘ bisken Mucke machen. Bis übermorgen!

  • Mit diesem Lied feiern wir in Franken heute unsere Schutzfrau und Herzogin. Es ist ein „gesungener Stadtplan von Würzburg“. Man wallfahrtet geistigerweise zur Marienkapelle am Markt, zur Festung Marienberg, zum Käppele, dem „Gnadenkirchlein, vorbei an den Hausmadonnen zum Hohen Dom:

    O himmlische Frau Königin,
    du aller Welten Herrscherin!
    Du Herzogin von Franken bist,
    das Herzogtum dein eigen ist.
    Darum, o Mutter, deine Hand
    halt über uns im Frankenland.

    Hell strahlt dein Bild in gold´nem Schein
    vom Turm auf Würzburgs Volk herein,
    das stets dich hoch in Ehren hielt
    und dich verehrt als Mutter mild.
    Von oben grüßt die Mutterhand
    dein gläubig Volk im Frankenland.

    Dir, Jungfrau, Mutter, ist geweiht
    der Schloßberg dort seit alter Zeit;
    selbst Fels und Stein und Erd´ dich liebt,
    der Reben Kranz dich reich umgibt,
    wo segnend fließt aus deiner Hand
    ein Gnadenstrom ins Frankenland.

    Dich Würzburg trägt in Herz und Sinn,
    drum steht dein´ Kirch´ auch mittendrin.
    Hell fließt ein heil´ger Gnadenquell
    herab aus trauter Bergkapell´,
    drin tröstest du mit Mutterhand
    dein bittend Kind aus Frankenland.

    Du gabst uns Kraft in schwerer Zeit,
    drum grüßt in schlichter Dankbarkeit
    vor deinem Bild an manchem Haus
    ein Lämplein in die Nacht hinaus
    und sagt, dass deine Mutterhand
    auch nächtens schützt ihr Frankenland.

    Und wenn das Ave-Glöcklein klingt,
    dein Frankenvolk dir Lobpreis singt
    im hohen Dom, im Dorfkirchlein,
    bei Rosenkranz und Kerzenschein.
    Drum hältst du, Mutter, deine Hand
    treu über Frankenvolk und Land.

    Fromm wallt der Pilger große Schar,
    den Kreuzweg betend Jahr um Jahr
    zum Gnadenkirchlein lieb und traut,
    das Frankentreue auferbaut,
    bis Herz um Herz an deiner Hand,
    kehrt heim ins ew´ge Heimatland.

    Gesegneten Feiertag!