Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Anni Freiburgbärin von Huflattich… Ich bin mir der möglichen Reaktionen auf meinen offenen Brief durchaus bewusst. Dennoch gestattet es mir die Stimme meines Gewissens nicht, länger zu schweigen, während das Werk Gottes zunehmend in den Schmutz gezogen wird. Jesus Christus hat die katholische Kirche gegründet und uns gezeigt, wie wir in Wort und Tat den Willen Gottes erfüllen sollen. Die Apostel, denen er die Autorität in der Kirche verliehen hatte, erfüllten die ihnen anvertraute Pflicht voller Eifer; und sie haben gelitten um der Wahrheit willen, die verkündet werden musste, denn sie haben „Gott mehr gehorcht als den Menschen“.

Unglücklicherweise wird in unseren Tagen in zunehmendem Maße offensichtlich, dass der Vatikan durch das Staatssekretariat den Kurs der politischen Korrektheit eingeschlagen hat.

So mancher Nuntius wurde zum Verbreiter des Liberalismus und Modernismus. Diese wurden zu Experten im Prinzip sub secreto pontificio, durch das man Bischöfe manipuliert und zum Schweigen bringt. Denn das, was ein Nuntius ihnen sagt, scheint der sichere Wunsch des Papstes zu sein. Mit solchen Methoden spaltet man die Bischöfe untereinander, so dass die Bischöfe eines Landes nicht mehr länger mit einer Stimme sprechen können im Geiste Christi und seiner Kirche, um den Glauben und die Moral zu verteidigen. Um nicht in Ungnade bei einem Nuntius zu fallen, akzeptieren manche Bischöfe dessen Empfehlungen, die manchmal auf nichts weiter beruhen als auf seinen eigenen Worten. Statt also voller Eifer den Glauben zu verbreiten und mutig die Lehre Christi zu verkünden sowie stark zu bleiben in der Verteidigung des Glaubens und der Moral, beschäftigen sich die Bischofskonferenzen bei ihren Zusammenkünften oft mit Themen, die den Pflichten der Apostel-Nachfolger ihrer Natur nach völlig fremd sind.

Auf allen Ebenen der Kirche kann man eine offensichtliche Abnahme des sacrum [Heiligen] beobachten. Die Hirten nähren sich vom Geist der Welt. Die Sünder geben der Kirche Anweisungen, wie diese ihnen zu dienen habe. In ihrer Verlegenheit schweigen die Hirten zu den gegenwärtigen Problemen und lassen die Schafe alleine, sie kümmern sich nur noch um ihr eigenes Wohlergehen. Die Welt wird vom Teufel versucht und widersetzt sich der Lehre Christi. Nichtsdestotrotz sind die Hirten verpflichtet, die ganze Wahrheit zu lehren über Gott und die Menschen, „sei es gelegen oder ungelegen“. …

1. Januar 2015, am Hochfest der Gottesmutter Maria

+ Jan Pawel Lenga

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2 Antworten auf Auszug aus dem offenen Brief von Erzbischof Lenga zur Krise der katholischen Kirche

  • „Die Sünder geben der Kirche Anweisungen, wie diese ihnen zu dienen habe.“
    Wie wahr ist dieser Satz. Es ist tatsächlich der Auftrag der Kirche, den Sündern zu dienen, sie aufzurütteln, damit sie sich bekehren, und als verlorener Sohn zum Vater zurückkehren. Dem Vater ihre Sünden bekennen und dann sich in Seine vergebende Arme werfen zu dürfen.
    Aber was macht die Kirche statt dessen: Macht weiter so ihr erwürdigen Sünder. Wir müssen uns bekehren und Gottes Gebote neu auslegen.

    • Ausgerechnet die wesentliche Aufgabe der Kirche, sich um das Seelenheil der Gläubigen zu kümmern, stört diese Kirche nicht mehr. Das ist böse.