Mit der Bestie auf DU
Hauptmenü
Lecker
Lecker!
Leckerer
Richtig lecker
Leckerstest
MHHM! Schweinekotelett! Am leckersten
Links

Hochsommer II: Schwitzen kehrt zurück!

Meistens ist es ratsam den Finger auf dem Auslöser zu lassen und eine Serie von Bildern zu fotografieren. In der Sportfotografie ist es üblich, aber auch in der Tierfotografie hat diese Vorgehensweise durchaus ihren Sinn.

Da entschwindet er

Soweit die Theorie. Die Praxis hat ihre Tücken und der Teufel sitzt bekanntlich im Detail. Der Bussard im Bild war ziemlich weit weg. Der Entfernungssensor der Kamera hatte Schwierigkeiten die Entfernung korrekt einzustellen. Spiegelreflexkameras messen die Entfernung anhand von Kontrastunterschieden. Bei durchweg blauem Himmel und einem recht winzigen dunklen Fleck ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen.

Löst die Kamera aus, weil sie die Entfernung richtig messen konnte, dann bleibt die Frage, ob die Verschlusszeit kurz genug war, um ein nicht verwackeltes Foto bekommen.

Aus einer Serie von 10 Fotografien war dieses Bussardbild das einzig scharfe Bild. Schön, gell?

Es wäre schön gewesen, wenn der Bussard ganz auf dem Bild abgebildet wäre. Im Sucher war der Bussard klasse zu sehen. Dass der Vogel auf dem Foto nur teilweise zu sehen ist, liegt am APS-C Sensor. Der ist kleiner als ein Normalbild Sensor. Bei Canon ungefähr um den Faktor 1,5.

Während im Sucher der Bussard 1:1 abgebildet wird, er auch am Rand des Sucherbildes zu sehen ist, kommt das Licht aus dem Randbereich gar nicht auf den Sensor drauf. Folglich ist nur ein Teil des Vogels zu sehen.

Mist. Das hätte das beste Bild sein können. Eine Sternstunde der Tierfotografie.