Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Anni Freiburgbärin von HuflattichDer sichere Weg in die Hölle ist darauf zu bauen, dass man, einfach so, in den Himmel kommt. Gott ist so barmherzig, der drückt schon alle Augen (vermutlich einschließlich Hühneraugen) zu und dann ist man im Himmel, kurze Wartezeit im nicht existenten Fegfeuer eingeschlossen.

In den Himmel, im Sinne von sicher in den Himmel zu kommen erfordert doch ein wenig mehr, als den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Am sichersten ist die Methode, als Märtyrer zu sterben.

Aus Liebe zu Gott, aus einem starken Glauben zu Jesus sterben, ist quasi die Eintrittskarte in den Himmel. Nie war es einfacher wieder Märtyrer zu werden wie heute. Die moslemischen Terroristen schlitzen jedem der Christ ist die Kehle durch, wenn er sich weigert zum Islam zu konvertieren. Ein Schnitt, ein Schuss in den Kopf, schon ist man im Paradies.

Einfach, gell? Leider ist die teuflische Niedertracht der Heiden um einiges größer. Kaum ein Märtyrer, der nicht vor seinem Tod auf das abscheulichste gequält wurde.

Beispiel: Die Heilige Agatha, Jungfrau und Märtyrerin, lebte zur des Christenschlächters (Kaiser) Dezius. Nichts konnte sie von ihrem Glauben an Christus abbringen. Vor die Wahl gestellt, ob sie den Göttern der Römer Verehrung erweisen wolle oder schreckliche Pein, entschied sie sich für letzteres. Sie aber blieb unerschütterlich im Glauben und wurde darum zunächst ins Gesicht geschlagen und dann in den Kerker geführt. Von dort wurde sie am folgenden Tage wieder herausgeholt und, da sie ihrem Entschluss treu blieb, mit glühenden Platten auf der Folter gequält. Dann wurde ihr die Brust abgeschnitten. Bei dieser Marter wandte sich die Jungfrau an ihren Marterer und rief: Grausamer Tyrann, schämst du dich nicht, an einem Weibe wegzuschneiden, woran du selbst bei deiner Mutter dich genährt hast?

Dann wurde sie wieder in den Kerker geworfen, in der folgenden Nacht aber von einem greisen Mann, der sich Apostel Christi nannte, geheilt. Wiederum wurde sie vor den Statthalter geführt und, da sie im Glauben an Christus verharrte, auf spitzen Scherben und glühenden Kohlen hin und her gewälzt.

Zurück im Kerker betete sie zu Gott: „Herr, du hast mich von Kindheit an beschützt, hast alle Liebe zur Welt mir genommen, hast mich stärker gemacht als alle Qualen der Henker, nimm meine Seele auf!“ Nach diesem Gebet ging sie in den Himmel ein.

Noch ein Beispiel. Der Heilige Märtyrer Tryphon lebte ebenfalls zur Zeit Dezius. In der Januarausgabe der Kirchlichen Umschau ist das Protokoll des Martyriums abgedruckt. Tryphon, Hirte aus Andalusien, sollte vom Statthalter Aquilius dazu gezwungen werden, Gott abzuschwören und den Göttern zu opfern. Keine Folter konnte ihn bezwingen und er wurde über Wochen gefoltert. Seine Antworten auf die Frage, ob er nun (nach Folter) bereit sei, den Göttern zu opfern beantwortete er immer mit einer gewissen Freude. Etwa: „Unseren Glauben kann uns niemand nehmen. Der Herr hat gesagt: Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde ich auch vor meinem Vater leugnen.“

Als der Statthalter die Füße mit Nägel durchbohren ließ und ihn im rauhen Winter durch die Straßen trieb, antwortete Tryphon auf die Frage nach den Schmerzen, er verspüre keine, es sei, als ob die Nägel nur durch die Schuhe gebohrt seien. Der Statthalter ließ ihn entkleiden und schlagen. Dann wurde seine Seite mit eisernen Krallen zerfetzt und mit Fackeln verbrannt. Tryphon blieb standhaft bis zum Schluss, als er bereitwillig den Nacken zur Enthauptung entblößte.

„Herr Jesus Christus, nimm meine Seele auf und versetze sie in den Schoß des Patriarchen“, war sein letztes Wort.

Sterben um des Glaubens willen für Christus. So wird man Märtyrer. Von politisch bedingten Erschießungen, auch wenn ein politischer Mord in der Kirche stattfand, war nie die Rede, wenn es darum ging, zu den Altären erhoben zu werden. Von jeher hat die katholische Kirche gelehrt, dass Jesus Christus wahrer Gott ist. Für diesen Glauben haben die Märtyrer ihr Blut vergossen, nicht für sozialistische Programme.

Der Martertod aus Liebe zu Gott tilgt alle Sünden und Sündenstrafen und führt den Märtyrer unmittelbar in die ewige Seligkeit. Um diesen Tod zu erleiden muss der Glaube sehr stark sein.
Der Baseler Katechismus schreibt dazu:

Unser Glaube muß so fest sein, daß wir nicht zweifeln und uns nie von ihm abbringen lassen.
Ob unser Glaube fest ist, zeigt sich dann, wenn Gott uns prüft. Solche Prüfungen sind Krankheiten, Unglück, Not, seelische Leiden, Glaubensgefahren (Verfolgung, Spott, Schmeichelei, Versprechungen). Helden des Glaubens waren die Märtyrer.

An anderer Stelle beschreibt der Katechismus das, was man dazu braucht: Starkmut!

Der Starkmut gibt uns die überlegene Kraft, im Guten nicht zu erlahmen und Hindernisse mutig zu überwinden.

Nur mit Mühe und Kampf kann der Himmel errungen werden. Ohne Mut und Tapferkeit kommt der Christ nicht ans Ziel. «Das Himmelreich leidet Gewalt, und nur wer Gewalt braucht, reißt es an sich» (Mt 11,12). Weichliche, feige und furchtsame Menschen erlahmen auf dem Weg und erliegen der Versuchung zum Bösen. Der Starkmut treibt uns an, das Gute mutig zu verteidigen und in Leid und Prüfung stark zu bleiben. Die Krone des Starkmutes haben die Märtyrer erlangt. — Wo der Starkmut fehlt, entsteht Furcht und Trägheit, Kleinmut und Verzweiflung. Bete um den Starkmut! Er macht hochherzig und großmütig, geduldig und ausdauernd.

Um die übernatürlichen Tugenden zu erwerben und zu bewahren, brauchen wir notwendig die Gnade Gottes. Mit ihr und mit eigener Anstrengung und Mühe können wir sie vermehren und stärken.

Starkmut erlangt man durch Gebet und Sakramente.