Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Anni Freiburgbärin von HuflattichBONG BONG BONG. 18:15 angekommen, das letzte Gesätz des Schmerzhaften Rosenkranzes wird gebetet TSCHING TSCHING BONG. 18:35 die Feier des Heiligen Messopfers beginnt. TSCHUNG TSCHUNG BONG BONG.

Das alte Drahtverhaukreuz in St. Albert wippt im Techno-Bass. UMTA UMTA UMTA zu irgendwelchen gestöhnten Rammlersprüchen. Herz Jesu hat eine tiefe Bedeutung hört man schwach aus der unterdimensionierten Beschallungsanlage der Kirche.

BONG BONG BONG BONG Gut dreißig unerschrockene Gläubige bieten dem satanischen Gestampfe Paroli, besonderes Lob gilt der Messnerin, die mit ihrem glasklaren Sanctus den Türkrock spielend an die Wand singt. Für den immer schön geschmückten Altar an dieser Stelle auch ein herzliches Gott vergelt’s.

ALLUH AKKBAR begleitet die Wandlung. „Heiligstes Herz Jesu, bitte lass in die Drecksmusik verklingen“, bitte ich. Keine Sekunde später ist Ruhe. Pater noster, qui es in caelis.

Welcher Schwachkopf ist auf die Idee gekommen, in St. Albert zur Zeit der Herz Jesu Messe, eine Disko für Jugendliche zu veranstalten? Das ist eine Unverschämtheit sonder gleichen. Aber Gottes Ehre zählt in dieser Stadt sowieso nicht viel.