Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Der Hutrand ist feinfilzig, er ist auch bei alten Fruchtkörpern eingerolltBis in die 60iger Jahre galt der kahle Krempling als Speisepilz, wenn er vorher ausreichend abgekocht wurde. Rasch entwickelte sich die Karriere des Kremplings von bedingt genießbar zu ungenießbar und dann zu dem heute gültigen Prädikat: Giftig!

Im Krempling gibt es neben den durch das Abkochen unschädlich gemachten Hämolysinen und Hämagglutininen auch ein Antigen. Dieses Antigen kann unter bestimmten Umständen allergische Reaktionen auslösen, die auch tödlich enden können.

Wikipedia schreibt zur Giftigkeit: „Dieses Syndrom tritt zumeist erst nach mehrmaligem Verzehr dieser Pilzart auf, manchmal erst nach Jahren, weswegen der Pilz früher auch für essbar gehalten wurde.“

Wenn ich an die Wagenladungen Kremplinge denke, die ich bis zu jenem wunderbaren Jahr 1986 gegessen habe, dann kommt es mir doch sehr merkwürdig vor, eine möglicherweise eintretende allergische Reaktion bei nicht genau definierter Dosierung als Maß zur Klassifizierung „Giftig“ heranzuziehen.

Was soll’s. Besser so als andersherum. Der in unseren Breiten hochgiftige Fliegenpilz wird in letzter Zeit in seiner Toxizität harmlos geredet, was wirklich fatal ist. Auch für Rauschgifte gilt: Sie sind Gifte.

4 Antworten auf Eine sagenhafte Killerkarriere

  • Ich habe gehört, die Spätfolgen des Kremplinggenusses können sich (noch Jahre später!) im Kuscheltierbloggen offenbaren! Eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Zumindest für die anderen. :mrgreen: