Mit der Bestie auf DU
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Frische Martinsgänse sind dieses Jahr schwer zu bekommen

Ich und die Zutaten für den ApfelkuchenEin hartes Stück Arbeit liegt hinter mir. Erst als ich meiner Annisekretärin ein Hunderezept diktieren wollte, platzte ihr der Kragen. Was diese dämlichen Insekten, Gänse und Hunderezepte sollen, wollte sie wissen. „Keine Ekeleiße mehr! Ich möchte etwas schönes machen, einen Apfelkuchen zum Beispiel“.

Voilà! Ich hatte meine Annisekretärin da, wo ich sie hin haben wollte. Wir backen einen Apfelkuchen, mit einer bebilderten Bastelanleitung in sechs Bildern, und den Kuchen gibt es heute Nachmittag mit Sahne. Lecker!

Auf Bild 1 sind neben mir die Zutaten für den Apfelkuchen zu sehen. Alles was für einen guten Kuchen benötigt wird ist vorhanden: Zucker, Mehl, Butter, Eier, Aromen, eine Prise Salz (schon in der Schüssel), Zimt und Äpfel.

Als erstes werden die Äpfel geschält. Natürlich mache ich das nicht selbst. Dafür habe ich meine Sekretärin. Meine Annisekretärin. Ihr habe ich eine einfache Arbeitsanweisung gegeben, komplizierte versteht sie sowieso nicht, und gesagt: „Schäle diese Äpfel, entkerne sie und schneide sie in kleine Stücke. Mache das so lange, bis der kleine Topf randvoll geschnittener Apfelstücke ist.“

Der Topf ist randvoll mit Apfelstückchen und zwei Stangen Zimt zum mitkochenSo eine präzise Anleitung versteht sogar meine Annisekretärin und ganz hurtig, in nur einer Stunde, war der Topf mit Apfelstückchen gefüllt. Rechts am Rand kann man noch die Apfelschalen sehen – meine Sekretärin wollte sie nicht als Belohnung für ihre gute Arbeit essen.

Als Äpfel eignen sich am besten Speiseäpfel, die roh genossen nicht so besonders gut schmecken. Klar- oder Kochäpfel sind für diesen Apfelkuchen nicht geeignet. Die Apfelstückchen werden nun auf den Ofen gestellt und gekocht, zusammen mit einer oder zwei Stangen Zimt und ein wenig Zucker. Klaräpfel zerfallen beim Kochen, bei Speiseäpfel bleiben die Stückchen erhalten. Nach 15 bis 20 Minuten ist das Kompott fertig.

Wie eine prima Fußballkugel sieht der geknetete Teig ausIn der Zwischenzeit wird der Teig zubereitet. Ein einfacher Mürbeteig soll es werden. Dazu werden folgende Zutaten benötigt:

500 g Mehl
200 g Zucker
1. Tütchen Backpulver (Weinsteinbackpulver, das hat nicht soviel Eigengeschmack)
2 Frische Eier
200 g Butter
Ein Fläschchen Zitrone- und Vanillearoma, ggf. ein Esslöffel echten Rum

Ich, der Teig und das PuddingpulverAlle Zutaten werden in eine stabile Schüssel gegeben. Dann geht’s los. Kneten, kneten und nochmals kneten. Das dauert seine Zeit und ist anstrengend, aber wenn meine Annisekretärin endlich den Teig zu einer homogenen Masse verknetet hat, dann wird sie den fertigen Apfelkuchen noch einmal mehr schätzen.

Wenn nun der Teig fertig und der Apfelkompott noch nicht völlig verkocht ist (weil meine Annisekretärin mal wieder nicht die Uhr gestellt hat), dann wird eine Springform gesäubert und mit Butter eingerieben.

Meine Endkontrolle ist wohlwollend ausgefallenVon der großen Teigkugel wird etwas mehr als die Hälfte benötigt. Der Boden wird mit dem Teig belegt und die Wände der Springform ebenfalls.

Ist das ordentlich und gleichmäßig geschehen, dann kommt endlich das Vanillepuddingpulver aus Bild 1 zum Einsatz. Je nachdem, wie flüssig das Kompott ist, wird der Boden des Kuchens mit dem Puddingpulver glNach einer Stunde Backzeit ist der Kuchen fertigeichmäßig bestreut. Das Puddingpulver bindet die Flüssigkeit aus dem Apfelkompott und sorgt für eine feste Konsistenz des Kuchens. Der Vanillegeschmack passt hervorragend zum Apfelkuchen.

Ist das geschehen, dann wird das Kompott in die Form gegossen und verteilt. Der Rest der Teigkugel wird in kleine Stückchen gebröselt und der Kuchen wird damit belegt.

So! Nun ist der gedeckte Apfelkuchen fast fertig und muss nur noch für eine Stunde bei 175° (Umluft, ohne 200°) in den Backofen.

Nach einer Stunde sieht der Kuchen dann so aus, wie er aussehen soll.

Guten Appetit