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Sprachdämmerung! Das einer des anderen wort_x nicht verstehe„Cogito ergo sum“ ist das Fundament einer unbezweifelbaren Basis, das feste Fundament des Wissens. Das Ziel von Descartes war es, das ganze Wissen auf sicherer Grundlage neu aufzubauen, rein vernünftig und wissenschaftlich.

Doch was ist, wenn diese Grundlage vernunftmäßigen Denkens angezweifelt wird, der Zweifel die Grundlage jeden Denkens überhaupt ergreift, das „ich“? Dann wird es gefährlich, dann wird jede Wissenschaftlichkeit verlassen, dann wird es gefühlsdusselig, schlimmer: willkürlich.

Katastrophal wird diese Tendenz, wenn die Sentimentalität besitz von den bisherigen Hochburgen des Wissens und der Vernunft ergreift, den Universitäten. Die AG Feministisch Sprachhandeln der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein Resultat dieser Ignoranz der Vernunft. Die von Steuerzahlern finanzierte AG hat in diesem Jahr eine Broschüre veröffentlicht. Der Titel mutet altbacken an. „Was tun?“ Erster Untertitel: „Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit!“ Der zweite Untertitel. „Anregungen zum Nachschlagen Schreiben_Sprechen_Gebärden Argumentieren Inspirieren Ausprobieren Nachdenken Umsetzen Lesen_Zuhören antidiskriminierenden Sprachhandeln“. Nach diesen auf trist trüb dunkelgrünen Umschlag stehenden Wortfetzen kann der Inhalt eigentlich nur besser werden, sollte man meinen.

Ein Benutzungshinweis auf Seite drei klärt auf, was zu erwarten ist: „Diese Broschüre … regt so zu einem kreativen Umgang mit Sprache an“ Kreativer Umgang mit Sprache bedeutet in dieser Broschüre Machtverhältnisse ändern. Klar, das wussten die Faschisten, Kommunisten und andere despotische Systeme, wer an der Macht ist, schafft eine eigene Sprache, mit der diese Macht zementiert wird.

Cogito ergo sum. Wer nun im Laufe der Broschüre erwartet, auf zweifelsfreien Vernunftgründen gebaute Handlungsanweisungen zu bekommen, der wird enttäuscht. Zweifel an der eigenen Urteilsfähigkeit wird gesät: „Auch in Situationen, in denen ich ununsicher bin oder vielleicht sogar Angst habe, kann ich dennoch für mich entscheiden, welche Formen ich ausprobiere, wie ich reagiere, wo ich mir Verbündete suche, an welchen Punkten ich kämpfe und an welchen nicht, an welchen Stellen ich mit welchen Anteilen von mir anwesend sein kann und will“.

Sprachänderung als Angsttherapie. Sprachänderung als Arbeitsanweisung: „Wie will ich benannt werden? Wie will ich wahrgenommen werden in welchen Kontexten und Situationen?“ „Was höre ich von anderen Personen, direkt und indirekt, wie sie benannt, wie sie wahrgenommen werden wollen?

Fragen, die über Leben und Tod entscheiden, schlimmer noch: „Diese Fragen sind nie abschließbar, sondern ich kann sie mir immer wieder neu stellen, immer wieder neue Formen und Interaktionsformen ausprobieren und finden, mich immer wieder neu herausfordern und hinterfragen, also → ver_orten

Das sprachhandelnd geschriebene „verorten“ mit Pfeil davor verweist auf eine „wissenschaftliche“ Anmerkung im Glossar ab Seite 38. „ver_orten“ steht nicht im Glossar. Zwischen „Trans*/Trans_en/Trans_x_en“ und „weiß“ ist es nicht auffindbar, vielleicht ist aber sprachhandelnd schon das Alphabet umgestellt worden. Nur darauf gibt es keinen Hinweis.

Apropos Glossar. Wer bisher „weiß“ für eine Form des Verbes „wissen“ oder für eine Farbe gehalten hat, der wird eines anderen belehrt: „Der Begriff weiß ist kleingeschrieben und kursiv gesetzt (bzw. in kursiv gesetzten Abschnitten nicht-kursiv geschrieben), da es sich um eine analytische Kategorisierung von über (Kolonial)Rassismus privilegierten Personen und entsprechenden sozialen Positionierungen handelt.
weiß ist also in dieser Lesart keine Identitätskategorie und auch keine mögliche kritische Verortung, sondern Resultat rassismuskritischer Analyse der durch Rassismus privilegierten Positionierung und Resultat antirassistischer Politiken.

Das Glossar liest sich wie das non-plus-ultra der Sprachhandler. Wer also mit Sprachhandlern spricht, sollte immer ein Wörterbuch Sprachhandler-Deutsch parat haben. Einige Perlen: Ableismus, ableisiert, disableisiert, Empowerment, empowern, Frauisierung, frauisiert, Frauisierte.

Die Broschüre heißt nicht nur „Was tun“, die Broschüre atmet Lenin in allen ihren Worten Ixen und Unterstrichen. Acht Seiten Anweisungen, wie die Sprachhandler ihre antidiskrimierende Sprachhandlung durchsetzen sollen.

Blamabel für die Humboldt Universität und eine Unverschämtheit dem Steuerzahler gegenüber ist schon das erste Argument der Sprachzerstörer: „Die Humboldt-Universität zu Berlin hat sich in ihrer Verfassung (§ 38) und in ihrer „Gleichstellungssatzung nach § 5a Berliner Hochschulgesetz“ (Fertigstellung 2013) verpflichtet, geschlechter‚gerechte‘ Sprache zu verwenden“.

Hier passiert wesentlich mehr, als dass eine elitäre Gruppe von radikalen Realitätsverweigerern ihre eigene kleine Sprache in ihrer eigenen Welt schafft. In der Kaderschmiede der feministischen Sprachhandler soll eine eigenständige Wirklichkeit basierend auf subjektive Empfindlichkeiten aufgebaut werden. Sprache wird geschaffen und mit Verboten belegt. Man wage es nicht ‚man’ zu schreiben, denn ‚man’ ist absolut diskriminierend und damit verboten.

sprachhandelnDer Gender-Willkür wird Tür und Tor geöffnet und, wie man an unseren Universitäten, nicht nur der Humboldt Universität, sehen kann, erfolgreich eingesetzt. Aus den Universitäten strömt dieses gefährliche Gedankengut in die Medien und Politik und manifestiert sich als öffentliche Meinung, die nicht eine unter vielen ist, sondern Gesetz.

Den Leitfaden gibt es hier als Download:

feministisch-sprachhandeln.org/wp-content/uploads/2014/03/onlineversion_sprachleitfaden_hu-berlin_2014_ag-feministisch-sprachhandeln.pdf

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