Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Tulpe an Geißblatt garniert mit PetersilieGestern bin ich durch einen Artikel auf Heise Online, zum neuen HTC One, auf die Bokeh Fotografie gestoßen. Bokeh ist eigentlich ein alter Hut aus den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die mickrige 4 MP Kamera des HTC One besitzt eine Funktion für Bokeh.

Bokeh (jap. für „unscharf, verschwommen“) ist ein Begriff, um die subjektive, ästhetische Qualität von unscharfen Gebieten in einer fotografischen Abbildung zu kennzeichnen, die von einem Objektiv projiziert werden.

Bokeh Tulpe, der Hintergrund ist ziemlich unscharf

Auf Heise Online kann man auch ein Beispiel für ein Bokeh mit der neuen HTC One Kamera sehen. Das Bild sieht ziemlich verschwommen aus, nicht nur der Hintergrund, auch das Motiv, die Kirschblüten sind ziemlich verkleistert. Man darf nicht viel an Qualität von einer Handyknipse erwarten; selbst die Bilder meines S4 mini mit der Apparatur der seinerzeit hochgelobten S3 Kamera ist ziemlich mau.

Einfacher ist es, mit Photoshop ein eigenes Bokeh zu erstellen Man nehme ein knackscharfes Bild. Die Bildebene wird kopiert, und auf die neue Bildebene wird ein Weichzeichner angewandt. Ich habe, wie fast immer, den Gauß Weichzeichner genommen und für dieses Demobild den Weichzeichnungsschieber weit hochgezogen.

Dann eine Maske über das weichgezeichnete Bild gelegt und mit einem weichen Pinsel die Tulpe freigelegt.

Juhee! Ein Bokeh!

Sicherlich gemogelt, aber billiger als eine HTC One Knipse für flaue Bilder zu kaufen. Mit gimp sollte sich der Bokeh-Effekt ebenfalls herstellen lassen – dann ist es für fast umsonst.