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Rosenkranzkönigin

Katholischer Katechismus von BaselDie Kirche hat angeordnet:

1. Abstinenztage, an denen man auf Fleischspeisen verzichten muß,
2. Abbruchstage, an denen man sich nur einmal sattessen darf,
3. Abstinenz- und Abbruchstage, an denen man auf Fleischspeisen verzichten muß und sich nur einmal sattessen darf.

Abstinenz heißt Enthaltung.

Verbotene Fleischspeisen sind nur die von warmblütigen Tieren. Der Genuß des Fleisches von kaltblütigen Tieren, wie von Fischen usw. ist erlaubt.

An den Abbruchstagen darf man sich nur bei einer Mahlzeit sättigen; bei den übrigen ist eine kleine Stärkung erlaubt.

Fällt der Fasttag auf einen Sonntag oder kirchlich gebotenen Feiertag außerhalb der Fastenzeit, so ist weder die Enthaltung von Fleischspeisen noch der Abbruch geboten.

Im Bistum Basel gelten zurzeit folgende Bestimmungen:

Abstinenz- und Abbruchstage zugleich sind:

Der Aschermittwoch, alle Freitage der Fastenzeit, die Vortage von Pfingsten, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und Weihnachten (an diesem Tage nur bis abends 5 Uhr) und die Freitage der Quatemberwochen. Fällt ein gebotener Feiertag auf einen Abstinenz- oder Abbruchstag, dann verdrängt das Fest den Fasttag, nicht aber in der Fastenzeit.

Nur Abstinenztage sind:

Alle übrigen Freitage des Jahres, wenn kein gebotener Feiertag darauf fällt.

Nur Abbruchstage (d. h. solche, an welchen man zwar Fleisch essen darf, aber an der Nahrung Abbruch tun muß) gibt es im Bistum Basel nicht.

Baseler Katechismus, 1947