Mit der Bestie auf DU
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Christkinds little helper

Das EndeHeute Morgen habe ich eine schreckliche Geschichte gehört, wie sie vor einigen Monaten tatsächlich vorgefallen ist. Die Leiterin eines Altenheims kam aufgeregt und bat, man möge für Frau Soundso beten, sie läge im Sterben, sie wolle an Gott glauben, sie könne es aber nicht.

Natürlich ist es in so einem Fall die erste Christenpflicht der Sterbenden mit Gebeten zu helfen. Später beginnen aber doch die Gedanken um das Thema zu kreisen. Besonders an einem Tag wie heute, denn das Evangelium behandelt genau diesen Fall.

Der Herr des Weinberges braucht Arbeiter für seinen Weinberg und er geht morgens, mittags, abends und kurz vor Tages Ende Mitarbeiter einstellen. Alle erhalten den gleichen Lohn. Die seit dem frühen Morgen gearbeitet haben murren, weil sie genau so entgolten werden, wie die zuletzt eingestellten.

Wer muss denn überhaupt noch nach den Geboten der Kirche leben? Ist es nicht besser, erstmal gottlos zu leben, bekehren kann man sich doch immer noch. Sagt nicht die heutige Kirche, alle kommen in den Himmel? Bei einigen ist die Läuterung nur ein bisschen länger als bei anderen. Ach ja, und Angst zu haben braucht niemand, denn die Hölle gibt es zwar, aber die ist leer.

Leer ist allenfalls die Verkündigung der neuen Kirche. Der sterbenden Frau hilft das moderne Kirchen-, Sünden- und Vergebungsszenario überhaupt nichts. Im Angesicht des Todes weiß sie, dass ihr Leben falsch war, aber selbst die Rettung, die sie sich für die letzten Stunden erhofft hat, kann keinen Trost bringen, denn sie leugnet noch im Sterbebett Gott, kann, laut eigenen Aussagen nicht anders.

Gott sei ihrer Seele gnädig – vielleicht haben ja die Gebete der Gläubigen geholfen.