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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Kretschmann, wem sonst?Vor drei Jahren, am 30. März 2011, habe ich nach dem Wahlerfolg der grünen recherchiert, wer dieser Kretschmann, vordergründig mit dem betulichen Gehabe einer Schlaftablette auftretend, für einer ist.

Der damaligen Analyse ist nichts wegzunehmen, hinzufügen lässt sich mittlerweile Einiges.

Zum Beispiel das hissen der Regenbogenfahne auf dem Neuen Schloss, was der CDU-Vize Winfried Mack als „unwürdig und dumm“ bezeichnete.

„Auf das Neue Schloss in Stuttgart gehört nur die Fahne von Baden-Württemberg mit dem großen Landeswappen“, sagte Mack. „Wer diesen Ort heute einer Interessengruppe überlässt, kann ihn morgen auch einer Firma oder einer politischen Gruppierung überlassen. Es gibt in einem freiheitlichen Land für CSD und alle anderen genügend andere Fahnenmasten.“

Jüngstes Negativbeispiel aus Kretschmanns Wirken ist der Bildungsplan 2015, der eine Homosexualisierung der Schüler aller Altersstufen und Fächer im Zeichen der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ fordert.

Der 2011 erschienene Artikel war gut verlinkt, eine Seiten, besonders die der Kirche, wurden mittlerweile entfernt. Diese Verweise habe ich aus dem Text genommen:

Die Würfel sind gefallen. Baden-Württemberg bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen grünen Ministerpräsidenten. Winfried Kretschmann. Mit noch verhaltener Freude reagiert die katholische Kirche. Winfried Kretschmann ist einer, der dazugehört. Er steht für den arbeitsfreien Sonntag, ist Mitglied im Diözesanrat des Erzbistums Freiburg, in der Vereinigung von Freunden und Förderern der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, im zdk und, was gerne verschwiegen wird, Mitglied in donum vitae. Als solches hielt Kretschmann am 7. Dezember 2010 das Grußwort zu „10 Jahre donum vitae in Stuttgart“. Zur Erinnerung: donum vitae ist eine Schwangerschaftsberatung, die Abtreibungsscheine ausstellt und damit außerhalb der katholischen Kirche steht.

Auch sonst hält es der Katholik Kretschmann nicht sehr mit der Kirche. In einem Gespräch in Gesprächsreihe „p e r s p e k t i v e n“ des Katholischen Stadtdekanats Stuttgart am 21. 2. 2011 äußert er sich zu seinem Gespräch mit dem Papst: „Kretschmann ordnete das ca. 1 ½ minütige ‚persönliche Gespräch’ mit dem Papst ein und erteilte denen eine Absage, die zu große Hoffnungen in diese Begegnung setzten: in dieser kurzen Zeit sei es nicht möglich und sinnvoll über Reformen der Kirche zu diskutieren.“

Das Kretschmann mit Reformen in der Kirche nicht die vom Papst ausgerufene Neuevangelisierung, sondern den vom Memorandum 2011 gemeinten Demontageprozess der Kirche meint, stellt die Seite des mfthk (Münsteraner Forum für Theolgie und Kirche) eindrucksvoll dar. Dort wird auf das von Kretschmann mit der Stuttgarter Zeitung geführte Interview vom 9. 2. 2009 (die Kirche und ganz besonders der Papst waren medialen Dauerdauerangriffen wegen der Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius ausgesetzt) verlinkt. In diesem Interview greift Kretschmann, ganz vom (Un)Geist des Vatikanum II beseelt, Papst und Kirche auf das Schamloseste an: „Papst Benedikt XVI. habe die Glaubwürdigkeit der Kirche schwer beschädigt“, und den Bischöfen unterstellt er falschem Korpsgeist und falschen Glauben.

Die katholische Kirche hat im Katechismus eindeutig jedem Menschen mit homosexuellen Neigungen Hilfe zugesagt, aber auch jeden homosexuellen Verkehr als Sünde bezeichnet. Diese Beurteilung gleichgeschlechtlichen Verkehrs ist durch die Bibel wohlbegründet und ein zentraler Punkt der kirchlichen Sittenlehre. Die Grünen haben in ihrem Parteiprogramm ganz ausdrücklich klargestellt, Homosexualität als grundlegendes Menschenrecht in das Grundgesetz aufzunehmen (Landtagswahlprogramm der grünen, S. 198); die sogenannte „Homoehe“ wird nicht nur von den grünen im allgemeinen, sondern von Kretschmann im besonderen gefördert. Ganz entschieden gegen die Kirche hat sich Kretschmann in einem Brief vom 4. 8. 2003 an Joseph Ratzinger, damals Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, gestellt. Mit einem Wust an unbewiesenen Behauptungen und Konstrukten forderte er Kardinal Ratzinger auf, die Haltung der Kirche zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zurückzunehmen.

Kretschmann, ein Katholik?

Kaum. Eher ein kirchlicher Vereinsmeier, der zeitgeistig die Kirche von innen zerstört.

Wer sich weitergehend mit Kretschmann beschäftigen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel von Bettina Röhl in der Wirtschaftswoche.