Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Seit einem Jahr ist bekannt, dass die Kirche St. Albert in Stuttgart verkauft werden soll. Seit einem Jahr sucht die Petrusbruderschaft in Stuttgart eine neue Kirche, in der das Heilige Messopfer gefeiert werden kann.

Gestern las Pater Lugmayr Auszüge aus einen offiziellen Schreiben des Dekanats Stuttgart vor. Das Bemühen der Petrusbruderschaft um eine andere Kirche als St. Albert ist gescheitert. Die Pfarrgemeinderäte der angesprochenen Kirchen haben gegen die Nutzung ihrer Kirchen durch die Petrusbruderschaft gestimmt.

Damit seien auch dem Dekanat die Hände gebunden und die Chancen eine andere Kirche in Stuttgart zu finden seien gleich Null.
Ein vermeintliches „Trostpflästerchen“ meinte Pater Lugmayr dem Brief doch entnehmen zu können: Die Petrusbruderschaft darf bis auf weiteres Kirche St. Albert benutzen.

Soweit die schlechten Nachrichten.

Mir als regelmäßige sonntägliche Messbesucherin stoßen doch einige Fragen auf, eine von besonderem Gewicht.

Im vorigen Jahr sollte die Kirche für 800 000 € verkauft werden – auch an die Petrusbruderschaft. Der Verkauf scheint wohl geplatzt zu sein, zumindest liegt der Gedanke nahe, da der Petrusbruderschaft die weitere Nutzung der Kirche eingeräumt wurde. Dass die Petrusbruderschaft den Kaufpreis und die damit verbunden Folgekosten (Sanierung, Unterhalt, Betriebskosten, etc.) nicht stemmen kann liegt auf der Hand.

Warum, wenn kein Käufer für St Albert zu finden ist, wird die Kirche nicht der Petrusbruderschaft geschenkt? Die Gemeinde ist recht rührig. Der Unterhalt mit den damit verbundenen Kosten ließe sich rechnen. In Saarbrücken hat es sogar zu Kauf und Sanierung/Renovierung gereicht.

Die Kirche hat umfangreiche Nebengebäude, die sich von der Petrusbruderschaft nutzen ließen. Räume für Tagungen, Schulungen, kirchliche Veranstaltungen ließen sich immer vermieten.

Dann hätten auch die erfolglosen Bittgänge in anderen Gemeinden, ob man denn gnädigerweise sonntags das Heilige Messopfer feiern dürfe, ein Ende und das Heilige Messopfer hätte in Stuttgart einen festen Platz und wäre damit auch eine rechenbare Größe.