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Rosenkranzkönigin

KlobürstenartikelbesprechungRussland, Land der Bären.
Russland, Land der Meinungsfreiheit.

„Homophobe Issinbajewa gehört abserviert“ titelt ein Artikel auf Welt online. Die Weltklasse Stabhochspringerin Jelena Issinbajwa ist ganz unerträglich und untragbar Homophob. Sie hat Sätze wie den folgenden von sich gegeben: „Wir leben einfach Jungs mit Mädchen, Mädchen mit Jungs.“

Wer so etwas behauptet, der kann nur eins sein: Homophob! Behauptet der Artikelschreiber.

Und wer Homophob ist, der muss abserviert werden. Knallhart. Da können wir im Westen gar nicht tolerant genug sein: „Als Botschafterin der olympischen Jugendspiele, zu der sie das IOC gemacht hat, ist die 31-Jährige nicht länger tragbar. Das IOC sollte ein Zeichen setzen und Issinbajewa diese Rolle entziehen.“

Und der rosa Meinungsdiktator weiter: „Auch in ihrer Rolle als „Bürgermeisterin“ des olympischen Dorfes in Sotschi 2014 ist Issinbajewa eine Fehlbesetzung. Zumal sie andere Sportler dafür kritisiert, für die Rechte von Homosexuellen bei der Leichtathletik-WM Zeichen gesetzt zu haben.“

Es ist erschreckend, wie dieser rosa Stürmer Journalist jede abweichende Meinung behandeln möchte. Abservieren! Mit Stumpf und Stiel.
Aus Toleranz ist Tolleranz geworden. Jeder, der nicht den roten Teppich für eine kleine Minderheit ausrollt, ist einem Despoten hörig, in diesem Fall Putin. Behauptet zumindest dieser Schreiber.

Die Frage ist, welchen Sinn solche Propaganda-Artikel haben. Dass die Homosexuellen nur Mittel zum Zweck sind ist klar. Genauso wie Kinder für die Grünen Kampfobjekte sind, mit denen man leicht alles platt walzen kann.

Der Schreiberling gibt auch unumwunden zu was ihn bewegt: „Zu glauben, der moderne Hochleistungssport wäre unpolitisch, ist natürlich naiv. Er ist ein Milliardenbusiness, seine Großereignisse sind Mittel zum Zweck für ihre Ausrichter.“

Da möchte er gerne mitmischen. Egal wie und gibt auch schon das nächste Ziel vor:
„2018 findet in Russland die Fußball-WM statt, vier Jahre später ist Katar der Gastgeber. Ein Land, in dem Homosexualität mit Gefängnisstrafen von bis zu 15 Jahren bestraft wird. Es wäre an der Zeit, auch darüber wieder zu reden.“

Wir im aufgeklärten Westen werden diesen ungebildeten Kaffern schon zeigen, wie Demokratie ist: Straff diktatorisch Nichthomophob!

So der Tenor.

Quelle: Leichtathletik-WM : Homophobe Issinbajewa gehört abserviert – Nachrichten Sport – Leichtathletik-WM – DIE WELT