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Januar, klirrende Kälte. Da ist es gut, sich warm anzuziehen.

Saint-Saëns schrieb die 1. Sinfonie im Alter von 18 Jahren, 1853. Sie ist die zweite seiner insgesamt fünf Sinfonien und gehört zum Frühwerk des Komponisten. Trotzdem lässt sich Saint-Saëns‘ Art der Romantik schon im ersten Satz erkennen

Saint-Saëns legte das Werk nach der Komposition der Société Sainte-Cécile als Werk eines anonymen deutschen Meisters vor. Der Name des Autors wurde auch bei der Uraufführung nicht genannt, als diese ein Erfolg war, lüftete Saint-Saëns sein Inkognito. Dass er der Komponist des Stücks war, verwunderte zahlreiche Kollegen, die dahinter das Schaffen eines gestandenen Mannes vermutet hatten. Hector Berlioz wie auch Charles Gounod wurden nun zu Saint-Saëns’ engagiertesten Protektoren. Gounod ermahnte ihn:

„Du bist weit über Dein Alter hinaus – mach weiter so, aber vergiss nie, dass Du mit dieser Aufführung die Verantwortung übernommen hast, ein großer Meister zu werden“ Charles Gounod

Camille Saint-Saëns, 1. Sinfonie in Es-Dur,, Op.2 – II. Marche – Scherzo: Allegro scherzando

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