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Christkinds little helper

In einigen Ländern, in denen die Abtreibung nicht generell erlaubt ist, können Mütter schwere Schäden für ihre Gesundheit geltend machen, um eine Kindestötung durchführen zu dürfen. Deutschland, Österreich und Großbritannien gehören zu diesen Ländern, die einen therapeutischen Nutzen einer Abtreibung unterstellen.

In Großbritannien wurden im Jahr 2011 186.000 von 200.000 Abtreibungen mit dem Hinweis auf den Schutz der psychischen Gesundheit der Frau durchgeführt.

Doch der angebliche therapeutische Nutzen einer existiert nicht. Die Beendigung einer unerwünschten Schwangerschaft durch Abtreibung reduziert nicht das Risiko für psychische Probleme, sondern erhöht es.

In einer Übersichtsstudie untersuchte David M. Fergusson, Direktor des Christchurch Health and Development Study (CHDS) an der University of Otago/Neuseeland den Zusammenhang von Mental Health und Abtreibung in Hinblick auf fünf Kategorien:

mögliche Angstzustände,
Depressionen,
Alkoholmissbrauch,
illegaler Drogenkonsum und
Suizidalität.

Das Team um Fergusson stellte fest, dass eine Abtreibung nicht mit einer Reduktion des Risikos für psychische Probleme assoziiert war.

Das Gegenteil war der Fall: Nach erfolgter Abtreibung fanden sich Hinweise auf eine Steigerung des Risikos insbesondere für Alkohol- und Drogenmissbrauch, aber auch für Angst und Suizidgefahr.

Die Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen, was die weltweit umfangreichste Meta-Analyse bereits 2011 gezeigt hatte: 10 Prozent aller psychischen Probleme bei Frauen stehen in direktem Zusammenhang mit einer Abtreibung.

Fergusson weist nachdrücklich darauf hin, dass es keine Hinweise gibt, wonach Abtreibung eine therapeutische Wirkung bei der Verringerung der psychischen Risiken hätte im Vergleich zu Frauen, die ein Kind nach unerwünschter oder ungeplanter Schwangerschaft zur Welt brachten.

Es sei daher inakzeptabel für Kliniker, eine große Zahl von Abtreibungen aus Gründen zu genehmigen, für die es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise gibt, kritisiert Fergusson, der sich selbst als „Pro Choice“-Atheist bezeichnet und in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien über den negativen Effekt von Abtreibung auf die psychische Gesundheit publiziert hat.

Quelle: IMABE