Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Farbklecks in winterlicher TristessLeuchtend gelbe Köpfchen, grünes Gefieder. Im Rosensteinpark darf der Besucher zu jeder Jahreszeit mit diesen munteren Vögeln rechnen. Unverkennbar ist ihr Geschrei, meist aus dicht belaubten Bäumen zu vernehmen.

Gelbkopfamazonen oder Gelbscheitelamazonen, die Nomenklatur ist nicht eindeutig bestimmt. Echte Papageien in Stuttgart.
In ihrer natürlichen Heimat, Brasilien, Peru, Guayana-Staaten, Trinidad, Venezuela, Kolumbien sterben sie langsam aber sicher aus, in Stuttgart wächst die Population von Jahr zu Jahr.

2011 haben Mitarbeiter des Stuttgarter Naturkundemuseums 45 Exemplare gezählt. Das erste Tier der einzigen frei lebenden Population außerhalb Amerikas war im Jahr 1984 festgestellt worden.

Die Geschichte erzählt, dass im Jahr 1984 ein Gelbkopfpapagei in der Wilhelma gesichtet wurde. Papageien sind gesellige Tiere und so nahm es nicht Wunder, dass dieses vermutlich ausgebüxte Exemplar, die Nähe der anderen Papageien im Zoo suchte.

Irgendwann war ein zweiter Gelbscheitelpapagei dabei. Ein Pärchen, das fruchtbar sich vermehrte. Kein noch so harter Winter konnte den Bestand schmälern. Im Gegenteil: Die Papageien vermehren sich, wie von Gott gewollt.

Es scheint auch, als wollten die Papageien Territorium dazu mieten. Das Pärchen, dass heute Morgen uns in Sommerrain besuchte, schien recht munter auf der Suche nach einem Nistplatz zu sein.

Zur Nomenklatur hier einige Erläuterungen