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Rosenkranzkönigin

Moosröschen und mein Freund BärleAm 29. Januar bekam meine Annisekretärin ein kleines Töpfchen Moosrosen geschenkt. Die vier kleinen Pflänzchen waren schon viel zu groß für den kleinen Plastikcontainer und so gab ich meiner Annisekretärin den Auftrag, die kleinen Pflänzchen umzutopfen. Wie sie sich beim Umtopfen anstellte ist hier zu lesen.

Nach dem die vier Röschen vorsichtig getrennt und in einem großen Topf eingepflanzt wurden, gab es nur zwei Dinge zu tun:

1. Beobachten, wie die Moosröschen sich entwickeln und
2. Abwägen, ob es sich lohnt, meine Annisekretärin zu einem einwöchigen Fotoseminar
„Gegenlichtaufnahme“ zu schicken.

Punkt 2 war leicht entschieden. Warum, so dachte ich, soll ich teueres Geld für eine Fortbildung ausgeben? Ich sage meiner Annisekretärin einfach vorher, was sie machen soll und schon gibt es schöne Bilder ohne sinnlos Geld zu verschwenden. So bin ich dann mit mir verblieben.

Wesentlich interessanter war es zu beobachten, wie sich die Rosen entwickelten. Dank meiner Anweisungen wurden die Rosen regelmäßig gegossen. Ab Mitte Februar einmal in der Woche mit Dünger.

Gegenlichtaufnahmen kann meine Annisekretärin immer noch nicht.Das Blattgrün wuchs prächtig. Nur: Ungefähr eine Woche nach dem Umtopfen begannen die Blüten auszutrocknen. Die Stiele der Blüten wurden gelb und kurze Zeit später fielen die Blüten ab.

Meine Sekretärinnen, eine neigt zur Hysterie, die andere zu Wutausbrüchen, waren außer sich. Ich redete mit Engelszungen auf meine Sekretärinnen ein, dass alles in Ordnung sei, aber sie hörten mir nicht zu. Pff! Dachte ich, dann nicht.

Dabei war die Sache ganz einfach. Durch das vorsichtige trennen der vier Pflänzchen sind rosen05Wurzeln beschädigt worden. Das lässt sich nicht vermeiden. Pflanzen sind nicht so dumm, wie man im allgemeinen meint. Also haben die Pflanzen gedacht, wir haben zur Zeit ziemlich wenig Wurzeln, außerdem brauchen wir viele grüne Blätter, damit mit wir gut Photosynthese betreiben können. Blüten brauchen wir erstmal nicht.

So! Blattgrün und Wurzeln wuchsen also wie wild und als genügend vorhanden waren, da dachten die Pflanzen, dass es an der Zeit sei, wieder Blüten anzusetzen.

Und so ist es auch geschehen.

Jetzt, 49 Tage nach dem Umtopfen, sind wieder reichlich Blüten und Blütenknospen vorhanden. Meiner Annisekretärin habe ich die klare Anweisung gegeben, den Topf mit den Rosen auf den Boden zu stellen und dann – ohne Gegenlicht – zu fotografieren.rosen05