Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

BananenspinneEndlich ein wieder ein guter Tatort aus Münster. Der Vorletzte ging mehr in Richtung albern, aber der gestrige hatte alles, was einen guten Tatort in münsteraner Qualität auszeichnet, obwohl der Titel „summ, summ, summ“ anderes vermuten ließ.

Klar, die Managerin war die Mörderin, Doppelmörderin genauer gesagt. War uns von Anfang an klar. Die hatte das gewisse Mörderinnen etwas. Aber die Entwicklung der Handlung war gelungen, humorvoll und spannend.

Politisch völlig unkorrekte Seitenhiebe auf Sexismus und „Vergewaltigung“ erste Sahne. Warum lässt sich eine „Investigativreporterin“ eine Stunde lang im Zimmer (entsprechendes Wort selbst einsetzen) xxxxxx um dann ihrer Mörderin unter die Nase zu reiben: „Eine Vergewaltigungsklage gegen König kommt auch noch“. Kachelmann lässt grüßen. Die Kirche hat sich von einem vermeintlichen Vergewaltigungsopfer zu einer mörderischen Entscheidung durchgerungen: Pille danach.

Nach den beiden letzten, ausgezeichneten Wilsberg Krimis, haben auch wieder Thiel und Boerne gezeigt: Meine Bananenspinne: ein VergissmeinichtIIEs gibt gute Krimis aus Münster. Spannende Handlung und Humor garantiert.

Auch wenn es sich vom Thema angeboten hat, der geile Mitsiebziger (Heino hör mal weg) Schlagerfuzzi nagelt seine weiblichen Fans, so wurde bei diesem Tatort wohltuend auf sinnentleerten Oma Strip verzichtet.

Hat dieser Krimi auch nicht nötig gehabt. Spannung und Humor … ich wiederhole mich jetzt.

Die Bananenspinnen waren gekonnt in Szene gesetzt. So gekonnt, dass ich bei der Durchsicht meiner Fotos einen dicken Schreck bekam. Eine fette Spinne in meinem Blumentopf.