Mit der Bestie auf DU
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Hochsommer II: Schwitzen kehrt zurück!

Platz 48 der 100 bestangezogenen Deutschen: Prälat ImkampGerade war ich auf der Seite von gq. Wow! Es gibt sie noch. Männer die Männer sind. Nicht diese dümmlich quatschenden „lass uns doch drüber reden, Schatz“ Ochsen in Menschengestalt.

Bei gq quillt das Testosteron aus jedem Buchstaben. Nichts für weibische.

Die Redaktion dieser Zeitschrift hat gewählt. Die 100 bestangezogenen Männer Deutschlands. Das Wahlergebnis erschütterte die Nation. Ausgerechnet zwei Priester, Erzbischof Gänswein, Platz 16, und Prälat Imkamp, Platz 48, gehören zu den bestangezogenen Männern.

Das Votum der Redaktion war eindeutig: Nicht trotz sondern wegen ihrer Kleidung sind sie gewählt worden.

Das muss man langsam auf der Zunge zergehen lassen. Zwei Hardliner weltkirchlicher Mode sind wegen ihrer Kleidung in liturgischen Farben, ihrem würdigen Auftreten in zivil, dass heißt Soutane, Römerkragen und was sonst noch dazu gehört, zu den bestangezogenen Deutschen gewählt worden.

Klare Kante. Das zählt, das zeichnet aus. Was das für Konsequenzen für die Kirche hat, schreibt Stefan Meetschen eindrucksvoll in der Tagespost:

„Und dabei hatte man doch kirchenintern in zahlreichen soziologisch und therapeutisch abgefederten Dialogforen und Diskussionsgruppen festgestellt, dass der Priester von heute, wenn es ihn denn noch geben soll, möglichst barrierefrei, auf Augenhöhe mit der Welt in Kontakt treten müsse. Die traditionelle Garnitur sei dabei ein Hindernis, wenn nicht gar eine Belästigung. …

Und jetzt das! Gänswein, Imkamp – weit entfernt vom Anschlussbereiten Biedermeier-Label des ZdK und der Katholikentage – begeistern die Hipster der Postmoderne.“

Das begeistert nicht nur die Hipster. Nur gelebter und unverfälschter Katholizismus trifft den Nerv der Zeit, steckt an und infiziert sogar kirchenferne!