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Rosenkranzkönigin

Voll Sorge hat Giuseppe Nardi das Petrusamt unter den Eindrücken der jüngsten Vergangenheit einer Revision anheim gestellt. Eine schlaglichtartige Zusammenfassung:

Nach dem umstrittenen für den 28. Februar angekündigten Rücktritt Benedikts XVI. scheint eine neue Theologie des Papsttums von Nöten. Eine erneuerte theologische Vertiefung des petrinischen Amtes, durch die Figur, Rolle, Aufgabe und Amtsverständnis des Stellvertreters Christi auf Erden neu erstrahlen und zur Geltung gebracht werden.

Die Gefahr einer Nivellierung des Petrus stellt eine besondere Herausforderung der jüngsten Moderne dar. Der unerwartete Rücktritt Benedikts XVI. hat die Position des Menschenfischers keineswegs gestärkt.

Das Verhältnis Petrusamt und Episkopat war in der Geschichte vielfach durch Spannungen gekennzeichnet. Aussagen von Kardinälen, wie jene von Kardinal Schönborn, dass der Rücktritt „Spielräume“ selbst bei tausendjährigen Traditionen aufzeige, und von Kardinal Kasper, dass der Rücktritt die „wichtigste Kirchenreform“ von Benedikt XVI. sei, klingen höchst bedenklich.

Wenn 2000 Jahre lang letztlich nur zwei Päpste unter ganz außergewöhnlichen Umständen zurückgetreten sind, keiner aber, weil er sich „zu alt“ fühlte, dann ist das per se eine Tatsache von größter Bedeutung. Sie sollte keineswegs mit solcher Leichtigkeit beiseite gelegt werden, wie dies in diesen Tagen aus ganz unterschiedlichen Gründen, teils auch sehr menschlich wohlwollenden gegenüber dem scheidenden Papst geschieht.

Ein Rücktritt vom Papstamt ist möglich. Wir wissen es. Er ist auch deshalb möglich, weil er bisher als letztlich undenkbar galt. Der Papst hat das, was nicht nur das Heute und Jetzt betrifft, sondern 2000 Jahre Felsen, auf dem die lebendige Kirche gründet und 1,1 Milliarden Katholiken, einfach mit sich und Gott ausgemacht. Sozusagen.

Es besteht Vertiefungsbedarf und dies nicht im Sinne der Jubler, die sich an der Vorstellung ergötzen, diesen Papst und das Papsttum wenn auch nur irgendwie, aber eben zumindest irgendwie in den Knien zu wissen, und auch nicht im Sinne der Zweckoptimisten, die meinen, immer alles im positiven Licht darstellen zu müssen.

Altersgrenzen kannte die Kirche nie. Es war unserer demokratisierenden Zeit oder besser gesagt, Papst Paul VI. vorbehalten, nach dem Konzil zunächst für Priester, dann für Bischöfe und schließlich für Kardinäle Altersgrenzen einzuführen.

Eine Pensionierung von Priestern, Bischöfen und Päpsten, ein menschlich ihnen zu vergönnender „ruhiger Lebensabend“, so freundlich gedacht und wohlgesonnen es auch gemeint sein mag, ist aber spätestens beim Papstamt ein Widerspruch in sich. Es verdunkelt das „ganz Andere“ des katholischen Glaubens.

Jeder Versuch einer Angleichung der Träger von Weiheämtern an dieses weltliche Pensionsdenken von Sozialversicherungsanstalten, Sozial- und Seniorenpolitikern ist zurückzuweisen und dies keineswegs, weil man den Priestern, Bischöfen und Päpsten menschlich etwas antun wollte, sondern um ihre herausragende Unvergleichbarkeit durch das Weihesakrament sichtbar sein zu lassen und das immer, vom ersten bis zum letzten Tag.

Alle Päpste, bis auf einige, statistisch vernachlässigbare Einzelfälle, die bestenfalls die Ausnahmen bilden, die die Regel bestätigen, harrten im Amt aus: in der Verfolgung, im Leid, in der Krankheit und im Tod. Das will doch etwas heißen. Krankheit und Sterben gehören zum Papsttum dazu.

Gerade auch im Annehmen von Leid, Krankheit und Tod ist der Papst seiner Herde, aber auch der ganzen Menschheit in zentralen, unentrinnbaren existenziellen Momenten des Lebens Vorbild und Halt.

Der Wunsch nach Rückzug und Privatsphäre im Kranksein und im Sterben ist verständlich, auch für einen Papst. Sich dieser (bedingten) Sichtbarkeit zu entziehen, hieße aber, die gleichen Strategien der anderen Menschen zu wählen und diese in gewisser Weise alleine zu lassen im Umgang mit Leid und Tod, an dem nicht wenige verzweifeln.

Die lange Agonie Johannes Pauls II. mag für manchen abschreckend gewirkt haben. Der polnische Papst war in unserer Zeit der „Jungen, Schönen, Effizienten“ und des industrialisierten Angriffs auf das Leben durch die Tötung ungeborener Kinder und nicht zuletzt durch Euthanasie jedoch ein leuchtendes Vorbild, den Kelch bis zum bitteren Ende dieses irdischen Daseins anzunehmen.

Als Pius VI. von den französischen Revolutionstruppen verschleppt wurde, kam niemand auf den Gedanken, einen neuen Papst zu wählen, weil die Kirche ihres sichtbaren Hauptes beraubt war. Erst als der Papst in der Verbannung gestorben war, wurde der neue Petrus erkoren.

Ein Papst, der irgendwann mit 2500 Euro Pensionsanspruch abtritt (die Summe spielt keine Rolle), ist schlichtweg eine irritierende Vorstellung, die hoffentlich ein Betriebsunfall bleibt.

Der Link zum Originalartikel:
Es braucht eine neue Theologie des Petrusamtes, um den Fels zu schützen und aufzuwerten › Katholisches.

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