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Januar, klirrende Kälte. Da ist es gut, sich warm anzuziehen.

Vegetarierin aus VernunftgründenDen alten Klartext Blog zu Testzwecken lokal auf WordPress 3.5.1 aktualisiert.

Anstatt mir zu helfen und die Lauffähigkeit zu testen, behauptet meine Annisekretärin, sie habe Hunger.

Sie geht in die Küche. Bratkartoffeln, fleischfrei, sollen es heute Mittag sein.

Ich sitze vorm PC und schaue mir den Artikel von Februar 2012 an. Einer hat es mir angetan. Prangt direkt vor meiner Nase.

„Leben wie eine Heilige – ganz ohne schimmlige Kartoffel“ vom 5. Februar 2012.

Daran sollte sich meine Annisekretärin ein Beispiel nehmen, denke ich, da höre ich meine Annisekretärin in der Küche schimpfen.

Alle Kartoffeln sind schimmelige Matsche. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.

„Guck’ mal“, sage ich zum Bildschirm deutend, „den alten Artikel veröffentlichst Du jetzt.“

Hier ist er:

„Leben wie eine Heilige – ganz ohne schimmlige Kartoffel“

Vorhin habe ich auf der Seite von Frischer Wind einen bemerkenswerten Artikel gelesen. P. Bernward Deneke FSSP erklärt in einfachen Worten, wie die Lebensführung eines Christen sein muss, um heilig zu leben:

Je weiter ich las, desto banger wurde mir. Kamen mir doch einige Heilige in den Sinn und, na ja, so zu leben konnte ich mir doch nicht vorstellen. Doch das Gute kam zum Schluss und ich war beruhigt. Halbwegs:

„Aber (und hier kommt nun doch das notwendige „Aber“!): Manche Taten der Heiligen sind eben nicht allen, zuweilen sogar fast niemandem zur Nachahmung zu empfehlen. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen:
Jahrzehntelang stehend auf einer Säule zu verbringen wie der heilige Simeon der Stylit (+ 459);
gleich dem heiligen Franziskus von Assisi (+ 1226) jegliche Berührung mit dem Geld zu vermeiden; seine Ehefrau mitsamt den 10 Kindern zurücklassend in die Einsamkeit zu gehen wie der heilige Bruder Klaus (+ 1487); das Tagesprogramm der heiligen Rosa von Lima (+ 1617) zu übernehmen, bestehend aus 12 Stunden Arbeit, 10 Stunden Gebet und 2 Stunden Schlaf; sich regelmäßig bis aufs Blut zu geißeln und fast nur schimmelige Kartoffeln zu essen wie der heilige Pfarrer von Ars (+ 1859) – niemand wird doch wohl ernsthaft behaupten wollen, solches sei einfachhin zu imitieren!“

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