Mit der Bestie auf DU
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Nachösterliche Freuden

Der Bubak als SchwanenreiterDer Bubak ist ein Aufhocker. In Norddeutschland wird er Huckup genannt. In Sagen und Märchen wird der Aufhocker als koboldartiger Geist beschrieben, der Wanderen auf Schulter oder Rücken springt und mit jedem Schritt schwerer wird. Eine Art Anhalter.

Mein aller, aller letztbester Freund Theo gehört zu diesen Aufhockern. Anders als der mythologische Aufhocker, der nur umsonst reisen möchte, hat Theo die unangenehme Angewohnheit, seinen Opfern die dümmsten Flausen in den Kopf zu setzen. Aufgefallen ist mir das vor einigen Jahren bei einer Bundespräsidentenwahl.

Der Frau Gesine fiel damals nichts besseres ein, als ihre Bewerbung als Bundespräsident mit ihrer Lust zu begründen.

Im Laufe der Jahre hat Theo sein Aufhockertalent wesentlich weiter entwickelt. Er hat es geschafft, dass ältere Frauen, also jenseits der 40, ihre Hüllen fallen lassen. Zu allen passenden und noch mehr zu allen unpassenden Gelegenheiten.

In der Folge „Das nennt man Camping“ (Mord mit Aussicht) wird die nicht mehr ganz knackige Frau Haas von Dietmar und den Zuschauern nackt unter der Dusche gesehen. Dieser Zu- bzw. Einfall wird noch halbwegs in eine Handlung hineingewürgt.

Noch bessere Arbeit leistete Theo, der Huckup, in der letzten Kölner Tatortfolge. Da spazierte völlig sinnfrei eine noch ältere (als die Frau Haas) Schauspielerin nackt durch die Handlung.

Eins muss man Theo lassen: Die Sinnlosigkeit des Regietheaters hat er bravourös in Krimis integriert.