Mit der Bestie auf DU
Neu!
Lecker
Lecker!
Leckerer
Richtig lecker
Leckerstest
MHHM! Schweinekotelett! Am leckersten
Links

Januar, klirrende Kälte. Da ist es gut, sich warm anzuziehen.

Mal richtig reinemachen - die Gehirnwäsche waschenSkrupelhaft ging es bei den Brüdern Grimm zu.

Heute ist das viel einfacher. Ein Anruf bei Gevatter Tod (der darf nicht gewerblich arbeiten, wohl aber freundschaftlich familiär) und schon hat man ein gutes Werk getan und einer armen, alten ängstlichen Frau die schlimmsten Sorgen genommen.

Das ist edel!

Nebenbei lässt sich die Haushaltskasse durch eine kleine Erbschaft aufbessern. Unser Oma ihr klein Häuschen rückt in greifbare Nähe.

Folgende Szene könnte sich so – oder ähnlich – demnächst in jedem modernen handelsüblichen Haushalt abspielen:

Frau am Telefon: „Oma, wir haben den Tag deines Ablebens auf Morgen festgelegt. 12:00, ist so schön symbolisch. Ändere aber nicht mehr dein Testament … Ach so, stimmt, das liegt ja sicher bei uns.“

Zu ihrem Mann: „Die macht vielleicht ein Theater … nur weil sie Morgen sterben muss. Andere würden sich freuen, wenn sie ihre Todesstunde wüssten. Aber … mir wird auf einmal so komisch … Heinz.“

Heinz: „Ja Schatz, ich wollte doch nur ausprobieren, ob das Gift für Oma wirkt. Da habe ich dir eine kleine Portion in den Tee geschüttet.“

Kinder (entrüstet): „Also Papi, das war nicht notwendig, Mami als Versuchskaninchen zu nehmen. Du hast doch grade die Testportion Gift getrunken.“

Das ist verwerflich, denn auch der Tod wird zu einem Verfügungsgegenstand. Achtung vor dem Leben? Was ist denn das? Es wird Zeit, dass Gesetzeslücken, die solch ein mörderisches Treiben zulassen, geschlossen werden – und nicht erst Tür und Tor öffnen!

Aber damit ist nicht zu rechnen.