Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Merkwürdige Dinge sind mir gestern zu Augen und Ohren gekommen. Nicht nur das Andreas von „Herumstehern“ während des Hochgebets geschrieben hat, nein, auch Murli berichtete mir seltsame Begegnungen mit fremdem Haupthaar und Rücken während sie ihr Kommuniongebet kniend betete. Solche erbärmlichen Vorkommnisse wollte ich heute, bei aller Aufmerksamkeit, die ich Gott schenke, beobachten.

Die Heilige Messe ist gut besucht, um nicht zu sagen, die Kirche ist rappel voll. Ich gehöre zu der Minderheit der Älteren, die meisten sind unter fünfzig, oder vierzig. Ich kann kein Alter schätzen. Die Flohkiste hat sich diesmal nicht um mich herum postiert. Sicher, die Klein- und Kleinstkinder machen Krach, quengeln, quietschen oder schlafen. Mich stört es nicht, im Gegenteil. Ich bin froh, dass kleine Kinder so früh wie möglich in die Messe mitgenommen werden. Sie werden dann bessere Menschen. Das ist meine Überzeugung und da stehe ich zu.

Asperges, Eingangslied, Kyrie. Der Wortgottesdienst und der Opfergottesdienst. Niemand tanzt aus der Reihe. Alle knien, alle stehen und alles sitzen, so wie es die Liturgie vorsieht. Vor mir ein Ehepaar. Noch älter als ich. Wenn sie knien, dann mit leichter Hilfe, indem sie rückseitig an der Bank lehnen. Das kann ich durchaus nachvollziehen, besonders wenn mich der Ischias plagt. Sitzend nach ihrem Kommuniongebet. Ich, eine Reihe später, werde nicht gestört oder behindert. Wer gerade sitzt, stört die hintere Reihe nicht im Gebet. Das liederliche Hingefläze ist offensichtlich eine Eigenart dieser neuen protestantischen Mahlmesse.

Die Messe ist vorbei. Alles wie immer. Es war einfach nur erhebend, Gott würdig begegnet zu sein. Ultramontan hat auf seinem Blog ein Plakaterle: „Mach meinen Papst nicht an“. Ich denke ich werde mir etwas ähnliches in unserem Blog anpappen.

„Finger weg von meiner Messe“
oder
„Benimm Dich in der Messe, oder es gibt was in die Fresse.“

Das ist zwar vulgär, aber auf einem rohen Klotz gehört ein grober Keil.