Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Am Wochenende habe ich Batman, the dark knight, gesehen. Batman, gegen das Böse. Allein, nur mit wenigen treuen Gefährten gegen die Mafia, das andere organisierte Verbrechen und den Joker. Der Joker, ist ein abgrundböser Psychopath.

Joker tyrannisiert die Stadt, die Mafia und ganz besonders Batman. Geld bedeutet dem Joker nichts, er will seinen teuflischen Spaß, die Leichen tanzen lassen und ganz besonders Batman die Maske herunterreißen. Weiß man, wer Batman wirklich ist, so Jokers Logik, dann ist Batman tot.

Am Ende des Films hat Batman den Joker kaltgestellt, in kriminell sozialenem Dreck herumgewühlt, sich die Hände schmutzig gemacht und Verbrechen auf sich genommen, die er gar nicht begangen hat. Fortan ist Batman ein von den eigenen Leuten gejagter.

Gestern Abend habe ich die Tagespost gelesen. „Schlechte Karten für Hetzer: Internetportal steht vor der Aufdeckung“. Markus Reder zeichnet für „Das Geschwür herausschneiden“ und „Die Schlinge zieht sich zu“ verantwortlich.

„Seit Jahren wird gerätselt“, weiß Reder zu berichten, „wer sich hinter den anonymen Machern von kreuz.net verbirgt.“ Niemand hat sie, die Macher, bisher dingfest machen können.

Ein Schwulenverlag aus Berlin hat ein Kopfgeld auf die Demaskierung kreuz.net’ ausgesetzt. Spon berichtete darüber und präsentierte schon einmal prophylaktisch den Kopf von Pfarrer Jolie auf einem silbernen Tablett – wie damals der abgeschlagene Kopf des Heiligen Johannes. Reder ist froh, wenn dieser kreuz.net-Spuk endlich vorbei ist.

Ich hatte ein Déjà-vu. Eines passt zum Anderen. Weit reicht die Macht der Kriminellen und der Psychopathen. In Gotham City und in der wirklichen Welt. Die Macht der weißen Ritter ist beschränkt, viel zu gering, dem bösen Treiben Einhalt zu bieten. In Gotham und in der richtigen Welt. Die Bevölkerung bewundert Batman. Nicht offen, das traut man sich nicht, aber klammheimlich. Die Leser bewundern kreuz.net. Nicht offen, das traut man sich nicht, aber klammheimlich. Kreuz.net ist stark. Sogar spon spricht mit einer gewissen Hochachtung von den Zugriffen.

Batmans Rumpelstilzchenmythos wird von den Schwulenverbänden kräftig gehätschelt und gepflegt. Wenn wir wissen, so die verquere Logik, wer sich hinter kreuz.net verbirgt, dann haben wir gewonnen.

Was denn? frage ich mich. Die Macher von kreuz.net rechtlich belangen können? Weswegen, frage ich zurück. Das kreuz.net die Wahrheit, wenn auch in gossenmäßiger Sprache, über Homosexuelle schreibt? Über Gender? Über den für jeden sichtbaren Verfall der Kirche? Über das Abschlachten von Christen und Ungeborenen?

Gotham braucht Batman. Die Wahrheit braucht Westfernsehn.