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Christkinds little helper

Pius.info hat ein Interview mit Pater Niklaus Pluger veröffentlicht. Wichtigster Teil des Interviews ist der augenblickliche Stand der Verhandlungen mit dem Vatikan.

Eine rechtliche Eingliederung der Priesterbruderschaft wird weiterhin nicht ausgeschlossen, aber das wird nicht in naher Zukunft sein:

„Pater Niklaus Pfluger: Gescheitert sind sie nicht, aber eine kurzfristige Einigung ist unwahrscheinlich. Die Kurie und wir sind uns einig, daß die Einigung nur sinnvoll ist, wenn es ein gemeinsames Verständnis des Glaubens gibt. Dieser soll in einer „lehrmäßigen Erklärung“ ausgedrückt werden. Über die wurde lange verhandelt, und im April 2012 hat Bischof Fellay, unser Generaloberer, einen vorher informell abgestimmten Text unterbreitet. Für uns überraschend wurde der dann von der Glaubenskongregation doch nicht angenommen. Wir stehen also wieder am Anfang.“

Langfristig, so ist Pater Pfluger sicher, wird eine rechtliche Eingliederung erfolgen, denn die Fakten sprechen eine deutliche Sprache:

„Ich schaue auf Fakten. Welche Orden, welche Diözesen, welche Gruppen haben Nachwuchs, haben Zukunft, welche nicht? Wir können sehen, daß da, wo die sogenannten Reformen nach dem Zweiten Vatikanum am überzeugendsten durchgesetzt wurden, auch der Niedergang am Größten ist.“

zweiten Vatikanischen Konzil
Die Frage nach der angeblichen Nichtanerkennung des s durch die Piusbruderschaft beantwortet er souverän: „Wir anerkennen ja, daß es das Zweite Vatikanische Konzil gegeben hat. Erzbischof Lefebvre war ja selbst ein Konzilsvater.“

Ebenso weist Pater Pfluger bösartige Unterstellungen zurück, die Bruderschaft erkenne nicht die Legitimität des Papstes an, bestehe nur aus Sedisvakantisten.

Eindringlich beschreibt der die Bemühungen Bischof Fellays um eine einvernehmliche Lösung mit Rom zu kommen:

„Er führt seit vielen Jahren die Verhandlungen mit Rom auf vorsichtige, kluge Weise, nie handelt er überstürzt, nie läßt er sich provozieren oder verliert die Geduld. Wir haben die Freigabe der Messe, wir haben die Aufhebung der ausgesprochenen Exkommunikationen, wir hatten Verhandlungen über die Probleme des Konzils, wir haben, so drückte sich ein österreichischer Bischof aus, das Konzil „wieder zu einem Thema“ gemacht. Es ist so, daß das Konzil nicht mehr sakrosankt ist und sein Nimbus bröckelt. Da können auch die Jubelfeiern zum 50jährigen Jubiläum nichts mehr daran ändern.
Unser Generaloberer hat viel erreicht, weil er beharrlich verhandelt und immer wieder unsere theologischen Positionen vertritt. An seiner Seite sehe ich, daß er nur ein Ziel vor Augen hat: in dieser Kirchenkrise den Glauben zu bewahren und mit allen unseren Kräften der Kirche zu dienen.“

Interview mit Pater Niklaus Pfluger (1. Assistent).