Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Rund 80 Zuhörer waren zur Lustnauer St. Petrus Gemeinde gekommen, darunter viele, die in den katholischen Gemeinden engagiert sind und zur Generation des Bischofs zählen.

Abbruchkatholiken unter sich! 

Zitate des Bischofs:

„Wir haben einen Diözesanrat, der hat das Haushaltsrecht, das ist einmalig in der Welt. Die können mich überstimmen – das ist kirchenrechtlich schon grenzwertig.“

„Im Ordinariat sind Frauen zu 25 Prozent an der Spitze der Abteilungen, in deutschen Aufsichtsräten sitzen 2,5 Prozent Frauen – ich bin also zehnmal besser.“

„Geschiedene bleiben ja in der Mitte der Kirche, behalten ihre Würde als Gläubige und werden ja auch nicht exkommuniziert.“

„Wir müssen das kirchliche Arbeitsrecht öffnen.“ In der Diözese folge einer Scheidung nicht unbedingt eine Kündigung.

„Es hat in unserer Kirche nie Frauen gegeben“, sagte Fürst. „Da möchte ich mich nicht drüber hinweg setzen.“ Der Priester vergegenwärtige in der Eucharistie Jesu letztes Abendmahl: „Da ist symbolisches Denken dabei, und ich weiß, dass es dies heute schwer hat – aber es ist nicht einfach unsere hirnrissige, betonköpfige Mentalität.“

Was aber gehen könnte: dass Frauen Diakonin werden. „Ich habe da in Rom an höchster Stelle nachgefragt.“ Dogmatisch-kirchenrechtlich sei der Weg offen, aber in der Weltkirche nicht überall akzeptiert: „Wenn ich in Indien mit einer Diakonin an meiner Seite auftauchen würde, würden manche Bischöfe nicht mit mir die Messe feiern.“

 

Gebhard Fürst für Beruf der Diakoninnen – Rottenburg – Schwäbisches Tagblatt Tübingen.