Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Brunos Begeisterung mich zu sehen war grenzenlosIch habe an alles gedacht. Rheumacreme gekauft. Nieren- und Blasentee gekauft. Pulmin +R, die extrastarke Erkältungscreme mit viel Eukalyptus und Nikotin für Raucher.

Die altersbedingten Zipperlein nehmen zu. Fünf Liter 54%igen Rum besorgt. Der Tipp stammt von einem älteren Herren. Er hatte Mitleid mit meinem verkorksten Zustand. Triefnase, Gelenk- und Muskelschmerzen. Letzteres wundert mich. Wo sollen bei mir Muskeln herkommen. Ich sitze doch nur vorm PC.Der Hochschwarzwald ist zu dieser Jahreszeit traumhaft schön

Die fünf Liter Rum soll ich heißmachen. Trinken und mich ins Bett legen. Dann ordentlich schwitzen. Vier Tage lang. So genau habe ich den Mann nicht verstanden. Sein Schwäbisch war das deutlichste seiner Rede.

Ich muss bis Samstag fit sein. Bruno wartet. Bruno ist mein neuer Freund.

Die Eingeborenen sind freundlich und zuvorkommendSonntag hatte ich Murli in Freiburg abgeholt. Auf der Rückfahrt haben wir in Sankt Märgen kurz bei unserem Lieblingsbauernhof rast gemacht. Das Wetter war herrlich. Der Hochschwarzwald präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Ganz spontan haben wir die nächste Woche gebucht.

Dann kam Bruno. Verschlafen und knurrig. Raste in schneckenhaftem Tempo auf mich zu, bog gerade noch rechtzeitig links ab und ließ sich elegant zu Boden plumpsen. Dann zeigte er, wie sehr er sich freute mich zu sehen. Es war halt Liebe auf den ersten Blick.Das Abendrot ein überwältigendes Himmelsspiel

Bis Samstag muss ich also fit sein. Mehr noch als auf Bruno freue ich mich darauf, das Murli zugesagt hat, mit mir am Sonntag zur Michaelskapelle zu fahren.

Der Sonnenaufgang beeindruckendBisher weigerte sich Murli aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen, das Heilige Messopfer in würdiger Form zu feiern. Ein-, zweimal habe ich sie mit nach St. Albert genommen. Murli hat mit versteinertem Gesicht in der Heiligen Messe gesessen. Feiert lieber ihre merkwürdigen Gemeindefeiern und empört sich tierisch, wenn mal wieder eine Kurzhaarfregatte verbotenerweise predigt. Murli ist eben ein Magengeschwürempörungstyp. Aber der ist in der Bloggerszene häufig anzutreffen.

Letzten Sonntag war ich zum ersten Mal in der Michaelskapelle. Bis dahin habe ich nie auf den Seiten von „Paradiesische LandschaftenSummorum Pontificum Freiburg“ die Gottesdienstzeiten gefunden. Letzte Woche habe ich dann bei FB nachgefragt und Antwort erhalten. Danach habe ich auch die Termine auf der Homepage gefunden. Ich habe nie behauptet, keine Tomaten auf den Augen zu haben.

Die Messe war Klasse. Ich habe sogar eine Extraportion Weihwasser bekommen. Für Murli hatte ich ein gutes Argument mit mir in die Heilige Messe zu kommen: Nachprimitz und levitiertes Hochamt, etwas ganz besonderes.

Murli war begeistert. Deshalb werden wir am nächsten Sonntag das Heilige Messopfer zusammen feiern. Ich freue mich darauf. Auch wenn ich klammheimlich denke, das Murli nur so bereitwillig mitkommt, weil ihr ein Fußmarsch von fünf Kilometern zur Kirche in Sankt Märgen zu weit ist.

Der Hochschwarzwald ist zu dieser Jahreszeit besonders schön. Wenn morgens die Sonne hinter dem Thurner aufgeht und der Frühnebel die Da macht das Motto dieses Blogs doppelt soviel Freude: Fröhlich in den AbgrundHänge hinunterrollt, dann fluchen die Freiburger, weil es schon wieder bewölkt ist.

Ich habe einfach mal ein paar Fotos aus dem letzten Jahr zusammengestellt. Eine Woche Entspannung wird gut tun. Gebloggt wird nicht, allenfalls werden wir ein paar besonders schöne, Neid erweckende Fotos in das Blog stellen. Vielleicht.

Anni wird die Zeit in Sankt Märgen nutzen um Stoff für ein neues Musikvideo zu sammeln und es genießen, das Theo ihr nicht auf die Nerven geht.

Bis dann. So Gott will in der ersten Oktoberwoche.