Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

15 August 2012 - ein grandioser Blumenteppich der Mutter Gottes zu Ehren15. August 2012. Ein heißer, bayrischer Sommertag in Maria Vesperbild. 30° und strahlend blauer Himmel.

Gleich wird Rainer Maria Kardinal Woelki seine Predigt in der Fatimagrotte vor dem einzigartigen Blumenteppich aus 14000 Nelken und Tagetes, liebevoll von Pater Gerhard Löffler und fleißigen Helfern geschmückt, halten.

Ein erstklassige Predigt mit drei Schwerpunkten. Die leibliche Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel und damit unauflöslich verbunden die Hoffnung aller Christen auf ein ewiges Leben. Damit auf das engste verwoben die Forderung, dass irdische Leben zu schützen. Vor Euthanasie wie sie heute immer aggressiver betrieben wird, sei es durch den teuflischen Bluttest, sei es durch die kaltblütige Ermordung alter Menschen unter dem Deckmantel des freien Willens.

Am Rande des mit fast 20 000 Pilgern gut besuchten Hochfestes, unter ihnen auch Prominenz wie der CSU-Landtagsabgeordnete Max Strehle oder die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, führte die katholische Sonntags Zeitung des Bistums Augsburg eine kleine Umfrage durch:

Wie wird’s im Himmel?

Die Antworten beispielhaft. Wie es der Heilige Vater beschreibt, so wie in der bayrischen Heimat. Mit Bergen, Sonne und Wasser. Und schönes Wetter. Mit einem erkennbaren, aber veränderten Körper, nicht unbedingt engelgleich, so ein Ehepaar. Für eine Familie aus Benin gibt es zu Essen satt. Wer brav und gläubig ist, kommt in den Himmel.

Das weiß eine Befragte gut zu präzisieren. Es gibt zwei Wege. Der eine schwarz und der andere weiß. Der weiße Weg führt in den Himmel. Auf ihm sind viel weniger Menschen, als auf dem schwarzen. Diese zutreffende Antwort muss ein wenig deutlicher dargestellt werden, denn leider ist der Teufel in den letzten Jahren nicht untätig gewesen.

Der schwarze Weg ist heute eine hochglänzend erleuchtete Vergnügungsmeile mit Belustigungen überall. Vor manchem Etablissement stehen, real existieren Bischöfen nicht unähnlich, Türsteher, die den Weg in die Hölle preisen. Schwule müssen nicht enthaltsam leben. Oder Wiederverheiratete Geschiedene dürfen die Kommunion empfangen, sind einige der Lockungen.

100 % der befragten glauben, im Himmel Freunde und Verwandte zu treffen. Ich glaube der Himmel ist weitläufig genug, denen aus dem Weg zu gehen.

Umfrage und lesenswerte Berichterstattung zum Hochfest Mariä Himmelfahrt in Maria Vesperbild stehen in der Printausgabe der Sonntagszeitung des Bistums Augsburg vom 26. 8. 2012.

Die Predigt von Kardinal Woelki hier zur Nachlese und Download:
http://www.maria-vesperbild.de/index.php?id=680