Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Den Eindruck im falschen Film zu sein hatte ich, als ich Ihren Kommentar las. Der Wallfahrtsort Maria Vesperbild war, ist und wird immer ein Hort der Rechtgläubigkeit sein. Die von Ihnen als dumme Neokonservative bezeichnete sind rechtgläubige und volksfromme Katholiken. Ich gehöre dazu.

Zur Sache: Sie unterstellen der Wallfahrtsdirektion, namentlich dem Prälaten Imkamp, aus Karrieregründen Rainer Maria Kardinal Woelki eingeladen zu haben.

Das ist eine bösartige Unterstellung. Die ersten Presseaussendungen zum Hochfest Mariä Himmelfahrt in Maria Vesperbild bekam ich Ende Juli. Dort war noch vom neuen Erzbischof die Rede. Der Terminus „neu“ wird in der Regel in den ersten hundert Tagen im Amt angewandt.

Eine Feier, wie die Lichterprozession zu Mariä Himmelfahrt wird, muss wegen ihrer großen logistischen Herausforderung frühzeitig geplant. Gehen Sie einfach davon aus, dass die Einladung Kardinal Woelkis schon im letzten Jahr ausgesprochen wurde.

Der Kardinal äußerte sich im Mai diesen Jahres auf dem Katholikentag zu den Homosexuellen. Und? Soll aus diesem Grund die Einladung zurückgenommen werden?

Sie unterstellen Prälat Imkamp aus Karrieregründen wegen des vakanten Bischofsplatz in Regensburg, mit Kardinal Woelki kratzfüßig zu paktieren und taktieren.

Ich zitiere auch gerne meine Artikel, wenn ich folgendes klarstellen kann. Gegenüber Christ & Welt hat Prälat Imkamp sich wie folgt zu einer möglichen Nachfolge als Regensburger Bischof geäußert: „Forget it! Das sind Albträume von Pastoralbürokraten. Ehrgeiz ist nichts für einen Priester, das macht opportunistisch … Sonst tu ich den Dienst da, wo man mich hinstellt. Hier, in diesem Job, ist doch Musik drin! Das tu ich gern!“

Ich kenne Prälat Imkamp persönlich und weiß dass seine Worte seine Einstellung Gott zu dienen wieder geben. Ihre an den Haaren herbeigezogenen Mutmaßungen entbehren jeder Grundlage. Prälat Imkamp macht eindeutig deutlich, wo er seinen Platz sieht. Da wo Gott ihn hinstellt. Sonst nirgends.

 

 

kreuz.net – Der Berliner Homo-Usurpator kommt nach Maria Vesperbild.