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Christkinds little helper

Blume Mariens - Die RoseDie Weihe der Kräuterbuschen ist zeitlich nicht genau bestimmt. Entweder werden sie während der Heiligen Messe, nach dem Wortgottesdienst oder mit dem Schlusssegen geweiht, mancherorts auch außerhalb der Heiligen Messe. Es wird um Schutz vor widrigen Einflüssen sowie um die Wohlfahrt des Leibes und der Seele gebetet.

Die Segnung der Kräuterbuschen beginnt der Priester mit den Worten „Der Name des Herrn sei gepriesen“.

Die Gemeinde antwortet mit „Von nun an bis in Ewigkeit“.

Priester: „Lasset uns beten. Herr, unser Gott, du hast Maria über alle Geschöpfe erhoben und sie in den Himmel aufgenommen. An ihrem Fest danken wir dir für alle Wunder deiner Schöpfung. Durch die Heilkräuter und Blumen schenkst du uns Gesundheit und Freude. Segne diese Krauter und Blumen.

Sie erinnern uns an deine Herrlichkeit und an den Reichtum deines Lebens. Schenke uns auf die Fürsprache Mariens dein Heil. Lass uns zur ewigen Gemeinschaft mir dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die dich preist durch deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.“

Gemeinde: „Amen“.

Findet die Kräutersegnung außerhalb einer hl. Messe statt, werden die jeweiligen Lesungen zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel oder die Lesung von den Lilien auf dem Felde verkündet.

Die geweihten Kräuterbuschen sollen mit Ehrfurcht und Vertrauen zur Gottesmutter aufbewahrt werden.

Zu Hause werden sie deshalb getrocknet und beispielsweise unter dem Dach oder im Stall aufgehängt. Bei drohendem Unwetter wird ein Teil der getrockneten Krauter verbrannt. Auch erkranktem Vieh wird zur Genesung etwas von den zerriebenen Krautern unter das Futter gemischt.

Früher bekamen auch kranke Angehörige einen Tee aus geweihten Krautern. In einigen Gegenden wurden auch die Ställe oder das Zimmer der Wöchnerin mit den Krautern geräuchert, oder man steckte einen Teil der geweihten Krauter ins Ehebett, in die Wiege oder in das Taufkissen.

Einige geweihte Körner hob man auch bis zur nächsten Saat auf. Ebenso trug man kleine Kräutersäckchen bei sich oder nähte sie in die Kleidung ein.

Mancherorts trug auch die Braut ein paar Krauter im rechten Strumpf und man gab schließlich den Toten etwas vom Kräuterbuschen mit ins Grab. Die alten Kräuterbuschen des Vorjahres verbrannte man zu Hause, warf sie an Epiphanie in die Dreikönigsglut oder am Karsamstag ins Judasfeuer oder gab sie dem Vieh zum Fressen.

In Maria Vesperbild werden an Mariä Himmelfahrt die Kräuterbuschen vormittags in den hl. Messen um 7.30, 8.30 und 10.15 Uhr geweiht.

Literatur: