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Christkinds little helper

Ausnahmsweise einmal ein Artikel in der Welt, in dem Bedauern für die Kirche mitschwingt. Die Kirchenumwidmung und der Kirchenabriss erinnern den Autor des Artikels nicht ohne Grund an die Kirchenschleifer und -zerstörer Napoleon und Stalin.

Hat die Kirche noch einen Ort in der Stadt? In Stuttgart wird eine neue „Stadt in der Stadt“, das Rosensteinviertel auf den Bahngleisen von Stuttgart 21, gebaut. Von einer Kirche ist bislang nicht die Rede. Dabei soll die neue Innenstadt 12.000 Bewohner haben, und an ein riesiges Einkaufscenter ist bereits gedacht. Handel als Gebetsersatz? Offenbar stört es keinen, der an der Planung für den Stadtteil mitarbeitet.

Nachvollziehbar verstört fragt er im Laufe des Artikels:

Haben die Kirchen den Rückzug angetreten? Die Frage ist aktuell, denn immer mehr Kirchengebäude werden für überflüssig erklärt, in Gaststätten, Wohnhäuser und selbst in Tanzlokale umgewandelt, „entwidmet“ oder abgerissen.

Lösungen für den Rückgang der Kirche findet der Autor nicht, allenfalls eine Rückbesinnung auf das Jahr 1853, in dem bekannt wurde, das Pfarrer ihre Kirchgebäude zerfallen und im Schmutz verkommen ließen. Das Patentrezept sieht er in der von Immanuel Hegel, Sohn des Philosophen Hegel, ausgerufenen ‚Kehrtwende‘: „Baut Kirchen“

Mehr Realitätssinn beweist die Kommentatorin „Katholikin“:

Jesus ist eben attraktiv. Wo statt Jesus irgendein Ökoschmus, Wir-haben-uns-alle-lieb-brei, der allen schmecken soll, oder auch Ieslahm-gekuschel gepredigt wird, da geht man eben nicht mehr hin. Das hört man ja schon aus allen Rohren der Medien, jeden Tag. Das Rezept zur Lösung jeder Kirchenkrise lautet: zurück zu Jesus, gegen den Strom schwimmen! Auch, wenn es anstrengend ist und weh tut. Was einem kostenlos zufällt, hat keinen Wert. Was man sich hart verdienen muss, schon

 

 

Gotteshäuser: Die Kirche räumt sich selbst aus dem Weg – Nachrichten Debatte – Kommentare – WELT ONLINE.