Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Fakten:

2011 wurden von der Polizei 2,4 Millionen Unfälle (– 2,1 %) erfasst, darunter
2,1 Millionen Sachschadensunfälle (– 3,2 %). Von den Sachschadensunfällen waren
81 487 Unfälle mit schwerwiegendem Sachschaden i.e.S. (– 11,5 %), 16 261 sonstige
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (+ 1,4 %) und 2,0 Millionen übrige
Sachschadensunfälle (– 2,8 %). Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist
gegenüber 2010 um 6,2 % auf 306 266 gestiegen.

Nach wie vor ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von
Ortschaften (68,7 %); jedoch wurden hier nur 27,8 % der Getöteten registriert. Auf den
Außerortsstraßen (ohne Autobahnen) passierten 25,3 % der Personenschadensunfälle,
aber 60,9 % der Verkehrsopfer kamen hier ums Leben. Auf den Autobahnen
wurden 6,0 % aller Unfälle mit Personenschaden und 11,3 % aller Getöteten gezählt.
An dieser unterschiedlichen Verteilung von Unfällen und Getöteten wird deutlich, dass
die Unfälle auf den Außerortsstraßen unter anderem wegen der höheren
Fahrgeschwindigkeiten schlimmere Folgen hatten. Zieht man als Maß für die
Unfallschwere das Verhältnis der Zahlen von Getöteten zu Unfällen mit
Personenschaden heran, so wird dies bestätigt: Während 2011 innerorts 5 Getötete
auf 1 000 Unfälle mit Personenschaden kamen, lag der entsprechende Anteil für
Autobahnen bei 25 und für die Landstraßen sogar bei 31.

Der „Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug, das einbiegt oder kreuzt“ war mit
33,8 % die häufigste Unfallart innerhalb von Ortschaften, dagegen lag das
„Abkommen von der Fahrbahn“ außerhalb von Ortschaften mit 34,1 % an erster Stelle.
Bei den Unfalltypen stand innerorts der „Einbiegen/Kreuzen-Unfall“ (27,0 %) an erster
Stelle. Betrachtet man jedoch die Getöteten so waren die „Überschreiten-Unfälle“ mit
einem Anteil von 26,5 % am gravierendsten. Außerhalb von Ortschaften dominierte der
„Fahrunfall“. Dieser war bei den Unfallzahlen (35,1 %) als auch bei den Getötetenzahlen
(45,5 %) der häufigste Unfalltyp.

Hauptunfallursachen nach der Verkehrsunfallstatistik sind:

Überhöhte Geschwindigkeit
Alkoholeinfluss des Fahrers
Zu geringer Sicherheitsabstand nach vorne
Falsche Straßenbenutzung
Riskantes Überholen
Missachtung der Vorfahrt/Vorrang
Unachtsamkeit beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren
Fehlverhalten gegenüber Fußgängern


Meinung:

Die Unfallstatistik des statistischen Bundesamtes für das Jahr 2011 ist erschreckend. Die Hauptunfallursachen haben eines gemeinsam. Sie sind menschliches Versagen. Fahren unter Alkoholeinfluss, überhöhte Geschwindigkeit, riskantes Überholen, etc. lassen nur einen Schluss zu:

Diesen Fahrern fehlt jeder Sinn für Gefahr und Verantwortung. Der Führerschein wird als Freifahrschein, als Waffenschein, missbraucht.

Quelle