Mit der Bestie auf DU
Hauptmenü
Lecker
Lecker!
Leckerer
Richtig lecker
Leckerstest
MHHM! Schweinekotelett! Am leckersten
Links

Selbst schuld

Die Kirche zählt Segnungen zu den Sakramentalien. Sakramentalien sind heilige Zeichen, also Dinge oder Handlungen, die in gewisser Nachahmung der Sakramente geistliche Wirkungen „enthalten“ und durch die Fürbitte der Kirche erlangt werden. Was gesegnet werden kann und wer segnen darf, regelt das Benedictionale, das Segensbuch der katholischen Kirche.

Prälat Imkamp über das Segnen:

„Segnen kann jeder Getaufte. Zum Segen gehört nur das Kreuzzeichen. Machen Sie das Kreuzzeichen wenn Sie das Tischgebet sprechen. Das ist ein Segen. Jedes Gebet ist ein Segen und jeder Segen kann zugewendet werden. Ein Kreuzchen gehört dazu und die Handauflegung kann auch nicht schaden. Meine Mutter hat mir immer den Segen gegeben, in dem sie mir die Hand aufgelegt hat und mit dem Daumen ein Kreuzchen gemacht hat. Dazu ein Ehre sei dem Vater sprechen, das reicht für den ganz kleinen Segen zwischendurch und den wünsche ich eigentlich allen.

Gesegnet werden kann alles was den Menschen benutzen können. Man kann etwas benutzen und man kann etwas missbrauchen. Der Unwert des Missbrauchs setzt den Wert des Gebrauchs voraus. Wenn also Morgen bei der Polizeiwallfahrt die Polizisten mich bitten würden, ihre Dienstwaffen zu segnen, dann hätte ich damit keine Schwierigkeit damit. Wenn drei gerade aus der Justizvollzugsanstalt entlassen Knackis mich bitten würden, ihre Schlagringe zu segnen, würde ich das zum Anlass nehmen, mit den drei Jungs darüber zu reden, dass Schlagringe nicht die besten Argumente sind. In jedem Fall würde die Bitte um den Segen zu einem intensiven Gespräch über den Segensgegenstand führen.